pte20090422027 in Leben
Nachtsicht-Mechanismus bei Tieren entschlüsselt
Spezielle DNA-Struktur im Auge verstärkt einfallendes Licht
München (pte027/22.04.2009/13:55)
Die Fähigkeit nachtaktiver Säugetiere, auch in der Dunkelheit zu sehen, beruht auf der speziellen Anordnung der Erbinformation in den Lichtsinneszellen ihrer Augen. Das berichten Humangenetiker der Universität München, in Kooperation mit Forschern aus Frankfurt, Großbritannien und Kanada. Sie untersuchten, wie die Zellkerne in den Stäbchen bei vierzig verschiedenen Tieren organisiert sind, darunter Kuh, Pferd, Esel, Katze, Maus, Kaninchen und Affen. Die Sehzellen der nachtaktiver Arten bündeln das Licht statt es zu streuen, wofür die Zellkerne eine entscheidende Rolle spielen. Es komme nicht auf die von ihnen enthaltene Erbinformation an, sondern auf die Art deren Bündelung, so die Forscher im Fachmagazin Cell http://www.cell.com .
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