pte20090411002 in Leben
Gottesglaube spiegelt sich im Gehirn wider
Persönliches Gebet entspricht Unterhaltung mit realer Person
Aarhus/Wien (pte002/11.04.2009/06:10)
Gläubige Menschen besitzen eine Beziehung zu Gott, die derjenigen zu einem realen Menschen stark ähnelt. Zu diesem Schluss kommt der dänische Neuropsychologe Uffe Schjødt von der Universität Aarhus http://www.au.dk/en . Er beobachtete bei 20 gläubigen Christen, was sich während des persönlichen Gebets im Gehirn abspielt. Die dabei stattfindende Begegnung sei keineswegs mystisch, sondern real, so der dänische Forscher im Wissenschaftsmagazin New Scientist. Die Ergebnisse seien ein Beweis dafür, dass betende Menschen glauben, zu jemandem Realen zu sprechen, was sowohl für Atheisten als auch für Christen eine gute Botschaft sei. "Atheisten sehen ihre Ansicht bestätigt, dass alles Einbildung ist, während Christen es als Beweis für die Existenz Gottes werten", so der Studienleiter.
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