pts20070822036 Handel/Dienstleistungen, Kultur/Lifestyle

ebay-Tochter Kijiji: 40 Prozent vertrauen auf Nachbarnschaft

Studie von TNS Infratest und der eBay-Tochter Kijiji GmbH


Berlin/Dreilinden (pts036/22.08.2007/17:35) Rund 40 Prozent der Deutschen vertraut auf Nachbarschaftshilfe

* Größere Nähe im Osten: 94 Prozent sind "Wiederholungstäter"
* 49 Prozent der Bevölkerung sucht nach Einsparmöglichkeiten beim Einkauf von Dienstleistungen
* Hilfe bei handwerklichen Tätigkeiten ist am stärksten nachgefragt

Die Deutschen vertrauen ihren Nachbarn. 39 Prozent haben in den vergangenen 12 Monaten Hilfe aus der Nachbarschaft in Anspruch genommen. Dies ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Instituts TNS Infratest im Auftrag des kostenlosen Kleinanzeigenportals Kijiji ( http://www.kijiji.de ) unter über 1000 Befragten. Dabei gibt es deutliche Unterschiede zwischen Ost und West. In den neuen Bundesländern zeigte sich im letzten Jahr ein größerer Zusammenhalt: Knapp die Hälfte der Ostdeutschen (46 Prozent) haben ihre Nachbarn um Hilfe gebeten, im Vergleich zu 37 Prozent der Westdeutschen. Die meisten davon planen Nachbarschaftshilfe auch in Zukunft fest ein: 94 Prozent der ostdeutschen Bevölkerung und 86 Prozent der westdeutschen Bevölkerung wollen weiterhin das Potenzial ihrer Nachbarn nutzen. "Nachbarschaftshilfe ist einfach, schnell und effizient. Wenn dann noch die Qualität stimmt, besteht natürlich kein Bedarf in die Ferne zu schweifen", so Heiner Kroke, Geschäftsführer von Kijiji.

Klassische "Tauschgeschäfte" bei Dienstleistungen haben sich hingegen weder in Ost noch in West etabliert. Das Prinzip "eine Hand wäscht die andere" wird eher zurückhaltend genutzt. 16 Prozent der Westdeutschen und 17 Prozent der Ostdeutschen haben im vergangenen Jahr als Gegenleistung für die angefragte Hilfe bei Bekannten und Nachbarn ihre eigene Unterstützung im Tausch eingebracht. Davon waren aber immerhin 77 Prozent (Osten) bzw. 71 Prozent (Westen) so begeistert, dass sie auch in Zukunft Dienstleistungen tauschen wollen.

Preissensibilität fördert die Nähe zum Nachbarn

Wie die Umfrage von TNS Infratest und Kijiji zeigt, fördert eine gestiegene Preissensibilität beim Einkauf von Dienstleistungen die Nähe zum Nachbarn. 49 Prozent der Bevölkerung stimmt der Aussage zu "Ich achte beim Einkauf von Dienstleistungen mehr auf den Preis als vor 12 Monaten." Besonders bei den mittleren Jahrgängen (30- bis 49-Jährige) ist dies der Fall: 46 Prozent in dieser Altersgruppe treffen ihre Entscheidung rein preisgetrieben. Jüngere Zielgruppen sind vergleichsweise gelassener, dort ist nur für 25 Prozent die Höhe der Ausgaben entscheidend, bei den über 50-Jährigen sind es insgesamt 38 Prozent.

Trotzdem suchen auch die weniger preissensiblen Jüngeren den Weg in die Nachbarschaft: 51 Prozent der 14- bis 29-Jährigen hat schon einmal beim Nachbarn geklingelt, hingegen nur 31 Prozent der über 50-Jährigen. Heiner Kroke, Geschäftsführer von Kijiji: "Sicher hängt es auch damit zusammen, dass die Liquidität mit höherem Alter steigt und damit auch die Möglichkeit, Dienstleistungen über Fremde einzukaufen. Außerdem hat die gesellschaftliche Überalterung zur Folge, dass die Nachfrage nach Pflegeleistungen steigt. Und das ist etwas, was man den Nachbarn nicht unbedingt zumuten möchte." Während die unter 30-Jährigen vor allem Hilfe bei handwerklichen Themen nachfragen (66 Prozent), sind die über 50-Jährigen auf Hilfe im Haushalt (36 Prozent) und bei der Pflege (13 Prozent) angewiesen.

Handwerk vor Haushalt und Betreuung

Über die Hälfte aller Deutschen (55 Prozent) zählt bei handwerklichen Tätigkeiten auf den Nachbarn. Mit dazu gehören Renovierungsarbeiten, Umzug, Elektroarbeiten, Streichen. Ebenfalls begehrt sind Haushaltshilfe (Putzen, Waschen, Reinigen - 21 Prozent) sowie Beaufsichtigungen (Kinderbetreuung, Babysitting - 15 Prozent) und Gartenarbeiten (14 Prozent). Auch Männer weisen laut Umfrage keine Scheu auf, bei ihren Nachbarn anzuklopfen: 60 Prozent der Männer (im Vergleich zu 50 Prozent der Frauen) nahmen im vergangenen Jahr handwerkliche Probleme zum Anlass, bei ihren Nachbarn und Bekannten vorzusprechen. Haushaltshilfe wiederum ist einigermaßen gleich verteilt: 19 Prozent der Männer und 23 Prozent der Frauen holten sich im vergangenen Jahr bei ihren Nachbarn diesbezüglich Unterstützung. Bei den Beaufsichtigungen wiederum liegen die Frauen mit 22 Prozent vor den Männern (8 Prozent).

Über Kijiji:
Kijiji, gesprochen Ki-dschi-dschi, ist Suaheli und heißt übersetzt "Dorf". Das im März 2005 von eBay gegründete kostenlose Online-Kleinanzeigenportal setzt auf regionale Nähe und die damit verbundene Möglichkeit zur persönlichen Kontaktaufnahme. Die Kategorien reichen von Nachbarschaft, Kaufen&Verkaufen, Kontaktanzeigen, Tiere, Unterricht&Kurse bis hin zu Immobilien, Auto&Motorrad und Reisen. Kijiji ist laut Nielsen Netratings mit über 2 Millionen Besuchern pro Monat der reichweitenstärkste Online-Kleinanzeigenmarkt in Deutschland und gehört zu den Top-100-Internetseiten. Derzeit stehen den Nutzern über 600.000 aktive Anzeigen in mehr als 1000 Städten zur Verfügung. Ergänzt wird die lokale Handels- und Kontaktbörse durch zahlreiche Diskussionsforen. Neben Deutschland, Österreich und der Schweiz ist Kijiji auch in Belgien, China, Frankreich, Indien, Italien, Japan, Kanada, Taiwan, Türkei und USA vertreten.

Kontakt:
Kijiji GmbH
Sabine Bayer
Marktplatz 1
14532 Europarc Dreilinden
E-Mail: sabine.bayer@ebay.de

(Ende)
Aussender: pts - Presseinformation (D)
Ansprechpartner: Sabine Bayer
E-Mail: sabine.bayer@kijiji.de
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