3. BusinessForum Mittelstand: Querdenker kamen voll auf ihre Kosten
Baden-Baden (pts028/05.07.2007/12:30) Führungskräfte und Inhaber aus kleinen und mittelständischen Unternehmen erhielten die einmalige Gelegenheit, ihr bekanntes Unternehmensterrain zu verlassen und anhand inspirierender Vorträge neue Ideen zu entwickeln. Die Resonanz auf diese Querdenkerveranstaltung war überwältigend und die Teilnehmer zeigten sich durchweg zufrieden. Rund 600 Unternehmer fanden den Weg zum 3. BusinessForum Mittelstand in Baden-Baden. Wie Initiator Andreas R. Fischer betonte, gelang den Veranstaltern eine deutliche Steigerung der Besucherzahl im Vergleich zum Vorjahr. Die Symposien- und Ausstellerzahl konnte sogar mehr als verdoppelt werden.
Die Hauptvorträge boten Gelegenheit, die Entwicklung der Wirtschaft und Gesellschaft einmal von außen zu betrachten. Gleich zu Anfang brachte der auch international renommierte Coach Professor Dr. Rolf Osterhoff den Kern jedes erfolgreichen Wandels auf den Punkt: "Formulieren Sie unverschämte Ziele, um ungewöhnliche Erfolge zu erzielen! "Mut ist, wenn Sie mit der Unterhose ins Theater gehen; Übermut, wenn Sie die Unterhose an der Garderobe abgeben." Realistisch sei all das, was den eigenen Fähigkeiten und Möglichkeiten entspreche. Entscheidend sei es, die eigene Kernkompetenz zu erkennen und zu nutzen. Wenn ein Unternehmen sich darauf konzentriere, kämen die Kunden freiwillig, um zu kaufen.
Dr. Heiner Geißler hinterfragte in seinem Vortrag "Neue Intelligenz in Wirtschaft und Politik" dominierende Denkschablonen. Wo aber, wie heutzutage so oft der Fall, alle dasselbe dächten, werde nicht mehr viel gedacht. Dies gefährde nicht nur das Überleben von Unternehmen, sondern das ganzer Gesellschaften. Notwendig sei demnach die Mobilisierung aller geistigen Potenziale wie die der kreativen, emotionalen und ethischen Intelligenz. "Phantasie ist wichtiger als Wissen" wusste schon Einstein und Geißler betonte, dass kreative Intelligenz daher ein entscheidender Überlebensfaktor für Unternehmen sei. Langfristig sei nicht der Stärkste der Gewinner, sondern derjenige, der sich am Besten anpassen könne.
Professor Dr. Dr. F. J. Radermacher forderte schließlich ein neues international geltendes Regelsystem für die Wirtschaft. Im Gegensatz zur herrschenden Effizienzeuphorie stellte er klar, dass es auf die Effektivität des Handelns ankomme.
Mittels der einprägsamen Metapher vom bayerischen Burschen, der vor dem Zimmer der Herzensdame "fensterlt", führte er den Teilnehmern den Unterschied zwischen Effizienz und Effektivität einprägsam vor Augen: "Effektivität ist, die Leiter vor dem RICHTIGEN Fenster aufzustellen. Effizienz ist, möglichst schnell die Leiter hochzukommen." Nur nütze das effiziente Hochklettern gar nichts, wenn die Leiter ineffektiv vor dem falschen Fenster stünde. Daher sei es entscheidend, die Globalisierung effektiv zu regulieren. Ohne neues Regelwerk drohe der Welt der soziale und ökologische Kollaps.
Gemeinsam mit den Veranstaltungspartnern gelang in den zehn Themen-Symposien der Sprung von der Theorie in die Praxis. Ob es darum ging, effektiver zu kommunizieren, Mitarbeiter erfolgreich zu motivieren, mit modernster Technologie Prozesse zu optimieren oder Anstand und Moral im wirtschaftlichen Handeln zu kultivieren: die Teilnehmer wählten Ihre Wissenshäppchen aus dem breiten Angebot der Themen und fachkundigen Referenten.
30 Ausstellungspartner boten sich dem direkten Dialog und zeigten sich sehr zufrieden ob der zahlreich geführten Gespräche mit den Teilnehmern. Der von der Veranstaltungsorganisation geschaffene Marktcharakter der Ausstellung unterstützte die entspannte Atmosphäre.
Abgerundet wurde die Veranstaltung mit einer Podiumsdiskussion zum Thema: "Paradigmenwechsel im Mittelstand zwingend erforderlich! Sind wir gegenwarts-besessen und zukunftsvergessen?" Hier wurde deutlich, dass sich querdenkende Mittelständler auf die neuen Herausforderungen einzustellen wissen und die neuen Chancen aktiv ergreifen. Die Mittelstandsexperten Professor Dr. Hennerkes, Gründer der gemeinnützigen "Stiftung Familienunternehmen", Dr. Sven Prüser, Leiter des Geschäftsbereichs CeBIT Events Worldwide, Professor Dr. Lothar Wildmann, Leiter des Studienganges Mittelständische Wirtschaft an der BA Villingen-Schwenningen und Professor Dr. Rolf Osterhoff waren sich einig, dass das deutsche Familienunternehmen auch in Zukunft ein Erfolgsmodell sei, um das uns die ganze Welt beneide.
Das 3. BusinessForum Mittelstand zog Teilnehmer aus dem gesamten Bundesgebiet und den angrenzenden Nachbarländern wie der Schweiz, Luxemburg und Österreich an. Dies belegt eindrücklich, dass die Unternehmer gerne einen Tag investieren, um danach 364 Tage von den innovativen Ansätzen mit hohem Nutzwert zu profitieren. Das nächste BusinessForum Mittelstand im Herbst 2008 ist bei den meisten Teilnehmern schon fest im Kalender eingeplant.
Details sowie Bildmaterial zur Veranstaltung stehen Ihnen unter http://www.businessforum-mittelstand.de zur Verfügung.
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