pte20060607034 in Leben

Ungebremstes Wachstum von Online-Reisebuchungen

Preis ist wichtigstes Auswahl-Kriterium


Chicago (pte034/07.06.2006/13:37) Online-Reiseportale haben im vergangenen Jahr weiter stark an Beliebtheit gewonnen. Laut einer aktuellen Studie des Marktforschungsinstituts comScore Networks http://www.comscore.com ist die Zahl der Besucher auf Reise-Webseiten in den USA um ganze 35 Prozent gestiegen. Insgesamt klickten sich im Jahr 2005 rund 150 Mio. US-Konsumenten durch die Online-Reiseangebote. Die Umsätze der Online-Reisebranche legten um 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr zu und lagen bei rund 60 Mrd. Dollar. "Der Onlinereisemarkt wächst und wird auch in Zukunft sehr attraktiv bleiben, was die immer wieder neu auftretenden Online-Reiseunternehmen zeigen", bestätigt Alexa Paeschke, PR Coordinator von Expedia Deutschland, gegenüber pressetext.

Wichtigstes Kriterium zur Buchungsentscheidung der Konsumenten ist nach wie vor der Preis. Im Schnitt besuchen die Kunden drei verschiedene Online-Reisewebseiten, um das günstigste Angebot zu finden. Laut Studie greifen dabei 46 Prozent zuerst auf die Portale Expedia http://www.expedia.com , Travelocity http://www.travelocity.com oder Orbitz http://www.orbitz.com zu. "Online-Reisebüros können ihren Kunden durch clevere Buchungstechnologie einen echten Mehrwert bieten, weil ein Kunde offline nicht eine annährend ähnliche Angebots- und Preistransparenz erhält", so Paeschke. Für die Kunden von Online-Portalen seien bei der Buchung unter anderem die Punkte Sicherheit, umfassende Auswahl, einfache Benutzerführung sowie unabhängige Preisvergleiche wichtig.

Im Allgemeinen zeigt sich ein langsamer Trend weg von Online-Agenturen, hin zu Direktanbietern von Flügen, Hotels und Mietwagen im Internet. Während die Reiseagenturen einen Zuwachs von 19 Prozent im Vergleich zu 2004 verzeichneten, waren es bei den Direktanbietern im selben Zeitraum 21 Prozent. "Onlinekunden bei Expedia.de buchen vorwiegend Pauschal- und Last-Minute-Reisen sowie Bausteinreisen. Allerdings buchen abhängig vom Reisezeitraum unterschiedliche Kundengruppen im Netz", erklärt Paeschke im pressetext-Gespräch. Während in den ersten Monaten des Jahres eher Pauschalreisen gebucht werden, meist von Familien mit schulpflichtigen Kindern, seien es ab dem Frühling verstärkt Kunden, die auf der Suche nach einer individuellen Reise sind.

Laut Studie beginnen 72 Prozent der Kunden ihre Reiseplanung erst acht Wochen vor dem geplanten Urlaub. Nur 28 Prozent starten ihre Suche und Organisation schon früher. Dieser Trend zeigt sich auch in Deutschland. "Schnell und einfach weg vom Alltag. Das ist die Devise und da unterstützt das Internet", sagt Paeschke. Stationäre Reisebüros werde es zwar auch weiterhin geben, sofern sie ihre Kunden mit ausgezeichnet ausgebildeten Mitarbeitern beraten oder als Spezialanbieter wie etwa von Tauch- oder Golfreisen fungieren. Bei Reise-Standardleistungen hingegen könne ein traditionelles Reisebüro dem Kunden kaum noch einen deutlichen Mehrwert bieten.

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