pts20000828005 in Leben

Trennungsschmerz kann Zähne schützen

Österreicher wechseln die Zahnbürste nur alle neun Monate


Wien (pts005/28.08.2000/09:00) Alle acht bis zehn Wochen sollte die Zahnbürste gewechselt werden, raten Experten. Laut einer Verkaufsstatistik der blend-a-med Forschung wechseln die Österreicher ihre Zahnbürste allerdings nur alle neun Monate und erhöhen damit ihr Kariesrisiko erheblich. Wer lebenslang ein makelloses Lächeln zeigen will, sollte daher seine Zahnpflege-Gewohnheiten ändern.

"Spätestens bei der ersten abstehenden Borste sollte die Zahnbürste ausgetauscht werden, da die Bürsten dann nicht mehr optimal reinigen können", erklärt der Zahnarzt Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Sperr. Bei der Zahnpflege hat der Grundsatz "Jedem das seine" uneingeschränkte Gültigkeit. Die Familienzahnbürste sollte längst der Vergangenheit angehören, und auch wer Tisch und Bett mit seiner Liebsten teilt, sollte ihr sein Zahnpflegeutensil nicht gönnen.

Seit der Prophet Mohammed im 6. Jahrhundert vor Christus vermutlich als erster Mensch bewusst die Reinigung der Zähne empfahl, haben Form und Material der Utensilien eine lange Entwicklung hinter sich. Als Borsten wurden ursprünglich Ziegen- und Rosshaar oder Schweineborsten verwendet. Diese sind allerdings heute nicht zu empfehlen, sagt Sperr: "Bei Bürsten mit Naturborsten ist die Verkeimung am höchsten, weil sich Bakterien in den Hohlräumen der Haare besonders gut und schnell festsetzen können."

Zähne rein, Zahnfleisch geschont mit abgerundeten Borsten

Aber auch bei Kunststoffborsten sind erhebliche Qualitätsunterschiede festzustellen. "Anordnung und Länge der Borsten spielen eine geringere Rolle. Wesentlich ist, dass sie abgerundet sind, weil so gleichzeitig die Zähne gereinigt und das Zahnfleisch geschont werden", erklärt Sperr. Eine besonders gute Abrundung weisen die Borsten der blend-a-dent Zahnbürsten auf, wie eine wissenschaftliche Untersuchung der Universitätsklinik Wien ergeben hat. Zu vermeiden sei zudem zu großer Druck beim Putzen, der auch nicht durch weiche Borsten oder in den Zahnbürsten eingebaute Gelenke ausgeglichen werden könne.

Neben der richtigen und intakten Zahnbürste ist vor allem das Putzen selbst ausschlaggebend für gesunde Zähne. Mindestens zweimal täglich, zusätzlich aber nach jeder Mahlzeit sollte man den Zahnbelag von den Zähnen entfernen. Zwei bis drei Minuten lang sollten die Zähne von allen Seiten gereinigt werden. "Bei Erwachsenen bildet sich Karies vor allem in den Zahnzwischenräumen", erklärt Sperr und empfielt, hier besonders gründlich vorzugehen.

Nie wieder Karies

Wer zur fachgerechten Zahnpflege auch noch eine fluorhältige Zahnpasta benützt, steigert seine Chancen im Kampf gegen den Kariesteufel gewaltig. "Fluor stärkt den Zahnschmelz und sollte nach dem Putzen durch zu heftiges Spülen nicht gleich wieder hinausgeschwemmt werden," erklärt Prof. MR Dr. Peter Kotschy, Leiter der Arbeitsgemeinschaft für Prophylaxe des Zahnärztlichen Interessenverbandes Österreichs.

Auch für die blend-a-med Forschung in Mainz steht bei der Entwicklung von Zahnbürsten und Zahnpasten die effektive Bekämpfung von Karies im Vordergrund. Für Dr. Klaus-Peter Wefers von der blend-a-med Forschung ist unverständlich, dass ein Großteil der Österreicher glaubt, mit Karies leben zu müssen. "Das wäre so, als würde man die Ansicht vertreten, der Mensch müsse prinzipiell ein-, zweimal im Jahr an Schnupfen erkranken. Aber wie beim Schnupfen kann man sich auch effektiv gegen Karies schützen. Das hat sich auch bei längerfristigen Testserien mit unseren Produkten erwiesen, bei denen die Zahl der Karieserkrankungen reduziert werden konnte," so der deutsche Zahnpflege-Experte.

(Ende)
Aussender: blend-a-med Forschung
Ansprechpartner: Dr. Martin Vogg
Tel.: 01/402 48 51
E-Mail: vogg@temmel-seywald.at
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