pte20260327001 in Leben

Musikerlebnisse in der Gruppe stärken Psyche

Labile Jugendliche finden laut Erhebung der Edith Cowan University so zu einem besseren Leben


Gemeinsames Musikerlebnis: Events wie diese tun Jugendlichen gut (Foto: Ron Porter, pixabay.com)
Gemeinsames Musikerlebnis: Events wie diese tun Jugendlichen gut (Foto: Ron Porter, pixabay.com)

Perth (pte001/27.03.2026/06:00)

Gemeinschaftliche musikalische Erlebnisse wie das Spielen eines Instruments in einem Orchester, das Singen in einem Chor oder das Komponieren von Musikstücken verbessert das Wohlbefinden junger Menschen und kann sie sogar vor Suizid schützen. Das glaubt Jason Goopy von der Edith Cowan University (ECU). Mit seinem Team hat er die Auswirkungen von kommunalen Musikbildungsprogrammen (CMEP) in regionalen Gebieten Australiens eingehend untersucht.

Musik für Wohlbefinden

"CMEPs sind eine nicht-medizinische, kostengünstige Möglichkeit, junge Menschen in schwierigen Lebenssituationen zu erreichen und ihr Wohlbefinden sowie eine gesunde Lebensweise zu fördern. Gemeinschaftliche Musikbildungsprogramme werden zunehmend als ein Umfeld anerkannt, das die Teilnehmer befähigt, neben der Musik auch Strategien für ein gesundes Leben zu erlernen", unterstreicht ECU-Wissenschaftler Goopy.

Das an der Studie beteiligte CMEP hat Gratis-Nachmittagsprogramme angeboten, in denen das Erlernen von Musik, insbesondere das Songwriting, genutzt wurde, um die Psyche von Jugendlichen positiv zu beeinflussen. Die Teilnahme stand allen Heranwachsenden aus der Region offen, unabhängig davon, ob sie Erfahrungen mit Musik hatten oder absolute Neulinge waren.

Gefühl der Zugehörigkeit

Um zu verstehen, wie Musik diese Jugendlichen beeinflusst, hat Goopy diese während der Kurse beobachtet und halbstrukturierte Einzel-Interviews mit Teilnehmern und Kursleitern geführt. Ergebnis: In den Kursen hat sich ein Gefühl der Zugehörigkeit eingestellt, das die Urteilskraft der Teilnehmer förderte und sie aus der Einsamkeit befreite. Zudem profitierten sie von einem Gefühl des Erfolgs und der Sinnhaftigkeit ihres Tuns.

"Wir haben festgestellt, dass CMEPs die psychologischen Bedürfnisse der Jugendlichen nach Verbundenheit, Kompetenz und Autonomie befriedigen können, die für die menschliche Entfaltung unerlässlich sind. Durch den Abbau von Zugangsbarrieren und die Kombination von Musik sowie Lebenskompetenzen erhalten alle Jugendlichen die Möglichkeit, sich mithilfe von Musik wohlzufühlen und ein gutes Leben zu führen", schließt Goopy.

(Ende)
Aussender: pressetext.redaktion
Ansprechpartner: Wolfgang Kempkens
Tel.: +43-1-81140-300
E-Mail: kempkens@pressetext.com
Website: www.pressetext.com
|