pte20000820008 in Leben
Multimediale Reise mit Forschern durch Zentralafrika
Michael Fay durchquert den Kongo und kann online begleitet werden
Hamburg (pte008/20.08.2000/13:15)
Eine der härtesten Reisen, die man derzeit hautnah miterleben kann, ist die einjährige Expedition des Umweltschützers Michael Fay durch Zentralafrika. Seine multimedialen Berichte sind auf der Website Congo Trek http://www.nationalgeographic.com/congotrek mitzuverfolgen. Fay ist mit einer Digitalkamera und einem besonders leichten Computer ausgerüstet, via Satellit wird die Reise ins Internet übertragen.Das Congo-Projekt bietet den Lesern von National Geographic http://www.nationalgeographic.de die Möglichkeit, in die Tiefen Zentralafrikas einzutauchen. Das Projekt wurde multimedial sehr lebensnah aufbereitet. Mit einem so genannten Trek Viewer, ein Raster, den man über eine Landschaftskarte ziehen kann, hat der Betrachter die Möglichkeit, sich über einzelne Stationen hinsichtlich politischer Situation und zurückgelegter Distanzen zu informieren. Akustisch wird das Projekt durch Geräusche aus dem Urwald und Tierstimmen untermalt. Eine Videoinstallierung ermöglicht den visuellen Kontakt zu Volksstämmen. Wer über einen RealPlayer verfügt kann auch die Stimmen der örtlichen Bevölkerung hören.
Die Expedition, die im September endet, befindet sich derzeit im Minkebe Forest. Dieses Gebiet stellt für Fay wegen der schlechten Sichtverhältnisse eine der größten Herausforderungen dar. Wer sich genauer informieren will, hat die Möglichkeit, per E-Mail mit dem Forscher in Kontakt zu treten. Aber nicht nur das, Fay bietet Vorschläge, seine Erfahrungsberichte altersgerecht in den Schulunterricht einzubauen und so Kinder für Geografie zu begeistern.
Etwa 200 Mitarbeiter sind für National Geographic unterwegs. Die Expedition Fays war nicht die letzte, die National Geographic seinen Lesern bietet. In Zukunft sind weitere Internetübertragungen geplant. Das Wissenschaftsmagazin wurde nun zum dritten Mal mit dem "General Excellence"-Preis ausgezeichnet. Bereits 1984 und 1992 ging die Auszeichnung an die Zeitschrift mit mehr als einer Million Auflage. (Ende)
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