pte20090622007 in Leben
MRSA-Risiko durch Hunde- und Katzenbisse steigt
Bakterien treten bei Haustieren immer häufiger auf
Tampa (pte007/22.06.2009/10:00)
Ärzte, die Hunde und Katzen behandeln, sollten sich des Risikos einer MRSA-Infektion (MRSA - Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus) bewusst sein. Wissenschaftler der University of South Florida http://www.usf.edu haben die bestehenden Hinweise auf Infektionsrisiken durch derartige Bisse untersucht. Da bei Ansammlungen von Menschen übertragene Erkrankungen häufiger werden, besteht auch ein erhöhtes Risiko einer Übertragung zwischen Tieren und Menschen. Laut Mark Enright vom Imperial College London wären es in diesem Fall eher die Besitzer und nicht die Tiere, die die Krankheit in sich tragen. Rund ein Prozent der Besuche bei Notfällen entfallen laut BBC in Amerika und Europa jährlich auf Hunde- und Katzenbisse. Rund 60 Prozent der Bisse stammen von Hunden. Zehn bis 20 Prozent von Katzen. Details der Untersuchung wurden in der Fachzeitschrift Lancet Infectious Diseases veröffentlicht.
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