ptp20161018005 Medizin/Wellness, Kultur/Lifestyle

Moderne Behandlung von Hirntumoren in der Region Köln/Bonn

Aus der Neurochirurgie in Siegen nicht mehr wegzudenken: Neuro-Navigation


Mit dem Neuro-Navigationsgerät im Klinikum Siegen (© CrazyCloud - Fotolia.com)
Mit dem Neuro-Navigationsgerät im Klinikum Siegen (© CrazyCloud - Fotolia.com)

Köln/Bonn (ptp005/18.10.2016/00:10) Patienten, die mit der Diagnose Hirntumor konfrontiert werden, müssen diese Nachricht zunächst emotional verkraften. Sie stehen vor zahlreichen Fragen, die mit einer Operation im sensiblen Kopfbereich einhergehen. Wird es Komplikationen geben? Kann der Tumor vollständig entfernt werden? Inwieweit besteht ein Risiko, dass wichtige Aktivitätszentren im Gehirn darunter leiden?

In der Neurochirurgie der Siegener Klinik im Raum Köln/Bonn sind Patienten in der Obhut kompetenter Mediziner, die sich sowohl bei der Diagnose als auch bei der Behandlung auf modernste Technologien wie Neuro-Navigation, auf ausgewiesenes Fachwissen und langjährige Erfahrung stützen. Bei einem Hirntumor ist es besonders wichtig, das kranke Gewebe vollständig zu entfernen, ohne die in direkter Umgebung liegenden Sprach- und Bewegungszentren zu verletzen. Informationen dazu bietet die Klinik auf der Webseite: http://www.neurochirurgie-diakonie.de/moderne-behandlung-von-hirntumoren-in-der-region-koeln-bonn

Auch ein durch den Tumor verursachtes Ödem darf nicht entfernt werden, erklärt Prof. Dr. Veit Braun - Spezialist am Klinikum Jung Stilling in Siegen. Wichtige Unterstützung leistet dazu ein neues Neuro-Navigationsgerät und die FET -PET auf medizintechnisch höchstem Niveau, das Operationen zum Beispiel bei Hirntumoren für die Patienten schonender und noch sicherer macht. http://www.neurochirurgie-diakonie.de/kategorie/kopfoperationen/hirntumor

Einsatz der Neuro-Navigation an der Diakonie Siegen

Mit der Diagnose werden alle für die Operation relevanten Daten erfasst, um während des Eingriffs darauf zugreifen zu können. Mit dem neuen Neuro-Navigationsgerät können sich die Operateure während des Eingriffs über ein dreidimensionales Bild in Echtzeit exakt im Kopf des Patienten orientieren und alle relevanten Patientendaten abrufen.

Eine Unterscheidung zwischen Tumor und gesundem Gehirngewebe ist so leichter möglich. Über fluoreszierende Methoden werden außerdem die verschiedenen Areale im Gehirn farblich hervorgehoben, um das zu entfernende Gewebe eindeutig kenntlich zu machen. Die Neuro-Navigation ist also eine Orientierungshilfe für die Experten. Mit Hilfe dieser modernen Technik werden alle Daten des Operationsareals dargestellt und in Echtzeit überwacht.

Definition der Tumorgrenzen im der Neurochirurgie im Klinikum Jung-Stilling Siegen

Indem einerseits die grafische Aufbereitung der Diagnosedaten erfolgt und andererseits die Operation von einem speziellen Mikroskop begleitet wird, ist es möglich, über die Neuro-Navigation die genauen Grenzen des Tumorgewebes zu erkennen, ohne benachbarte Areale zu verletzen. Das Risiko von unerwünschten Folgeerscheinungen wie einer Beeinträchtigung von Bewegung oder Sprache wird damit minimiert.



(Ende)
Aussender: Diakonie Klinikum Jung-Stilling-Krankenhaus Neurochirurgische Klinik
Ansprechpartner: Prof. Dr. med. Veit Braun
Tel.: 0271/333 43 82
E-Mail: mail@webseite.de
Website: www.neurochirurgie-diakonie.de
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