pte20000812002 in Forschung
Mitel verkündet Durchbruch bei optischen Chips
Kostensenkung durch Verwendung von Silizium
Ottawa (pte002/12.08.2000/10:15)
Dem kanadischen Halbleitespezialisten Mitel http://www.mitel.com ist nach eigenen Angaben ein Durchbruch bei der Weiterentwicklung von optischen Chips gelungen. Dadurch ist vor allem das Preis-Leistungsverhältnis von optischen Chips weiter verbessert worden. Mit Mitels Dense Wave Division Multiplexing (DWDM) können mehr Wellenlängen oder Kanäle zu geringeren Kosten über eine optische Faser gebündelt werden.Mitel adaptierte für diese Technik normale Halbleitermaterialen wie Silizium und konnte dadurch die Produktionskosten für den Prototyp deutlich senken. "Mit unserer Fähigkeit tief genug, exakt und vertikal genug in Silikate zu ätzen, haben wir die Grundlage für eine dramatische Verbesserung in der Leistungsfähigkeit dieser Chips gelegt", meinte Moris Simson, Vice President und Entwicklungschef von Mitel. Der Prototyp kann 40 Kanäle gleichzeitig verarbeiten und hat nur ein Fünftel der Größe von vergleichbaren Chips. Ein 80-Kanäle Chip ist in Entwicklung. Nach der Bekanntgabe des neuen Chips stiegen die Aktienkurse von Mitel um 21 Prozent.
Bisher können die meisten kommerziell verfügbaren optischen Chips nur 16 Kanäle verarbeiten. Neue Chips schaffen bis zu 40 Kanäle indem sie auf eine Technik namens Arrayed Waveguide Grating (AWG) zurückgreifen. Diese Chips haben allerdings einen großen Platzbedarf und sind schwierig zu produzieren. Zudem sind die Chips wegen der verwendeten Materialien und Produktionsprozesse sehr teuer.
Siehe auch: http://www.mitel.com/bcs/bcsprod.nsf/Title/0E22F87820F477418525693700408501?opendocument (Ende)
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