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pte20000219012 in Forschung

Mit Schwingung Zahnstein messen

Piezoelektrischer Oszillator zur Zahnuntersuchung entwickelt


Clausthal (pte012/19.02.2000/12:00)

Dass Parodontose Zahnfleisch und Zähne bedroht, hält uns Zahnpastawerbung täglich abschreckend vor. Ein Gerät, welches bei Zahnsteinentfernung und Parodontosetherapie helfen kann, haben Wissenschaftler des Institut für Technische Mechanik der Technischen Universität Clausthal http://www.tu-clausthal.de/presse/ entwickelt. Klinisch erprobt wird es nun zusammen mit der Abteilung Parodontologie der Universität Greifswald. http://www.medizin.uni-greifswald.de/klinikum/

Ein so genannter piezoelektrischer Oszillator untersucht Zähne auch dort auch, wo der Zahnarzt auch bei sperrangelweitem Mund den Zahnhals nicht sichten oder tasten kann. In Zahnzement, -schmelz und -stein werden Schwingungen angeregt, die Vibration der Oberfläche gemessen. Durch unterschiedliche Kristallstruktur, Dichte und Oberfläche besitzen die jeweiligen Zahnanteile verschiedene, charakteristische Resonanzschwingungen.

Und nach einer Fülle mathematischer Operationen, die das Messgerät auch vermag, wie die Entwickler Jens Strackeljahn und Dietrich Behr berichten, wird klar: Hier ist Zahlschmelz, dort sitzt Zahnstein, und so und so tief ist die entstandene Zahnfleischtasche. Zahnstein könne so leichter entfernt werden und der Patient mit weniger Schmerzen wieder nach Hause gehen. (wsa) (Ende)
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