Mit Kurzvideos kann man nichts lernen
Informationen dringen laut Befunden chinesischer Wissenschaftler kaum bis ins Gehirn vor
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Inhalte von Kurzvideos sind nach dem Anschauen schnell vergessen (Foto: Fabien, pixabay.com)
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Kunming/Wuhan (pte001/08.06.2026/06:00)
Kurze Videos mit komprimierten Informationen sind als Lehrmittel ungeeignet. Das haben chinesische Forscher der Yunnan Normal University und der Central China Normal University nachgewiesen. Trotzdem werden diese zunehmend in den Lehrbetrieb eingeführt. Das liegt an Gewohnheiten von Internet-Nutzern. Beim Surfen im Internet oder beim Scrollen durch Social-Media-Plattformen verbringen sie im Schnitt weniger als eine Minute mit einzelnen Videos.
Suche nach Lernerfolg
Die Wissenschaftler wollten wissen, welchen Effekt kurze und längere Videos auf den Lernerfolg haben. Dabei stellten sie fest, dass die Informationen in Kurzvideos gleich wieder vergessen werden - im Gegensatz zu Inhalten von längeren Videos. Dies ist das Ergebnis von drei Experimenten mit mehr als 150 Studierenden. Allen zeigten sie Videos mit Informationen über ferne Reiseziele. Einige dauerten zehn Minuten, andere 30 Sekunden bis zweieinhalb Minuten. Manche der Teilnehmer wurden ausdrücklich gebeten, sich die Inhalte der Videos zu merken, andere hingegen nicht.
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