pte20060330032 in Forschung
Mit dem Mikroskop im Nano-Bereich schreiben
Neue Möglichkeiten für Computerchips
Bremen (pte032/30.03.2006/13:40)
Forscher der Universität Bremen http://www.uni-bremen.de haben ein Verfahren entwickelt, mit dem sich 100 Nanometer dünne Linien ziehen lassen. Für die Herstellung von DNA-Chips, Bio- und Nanosensoren und die Halbleiterindustrie eröffnet dies ganz neue Möglichkeiten. "Wir verwenden zum Schreiben die Spitze eines Kraftmikroskops. Das funktioniert fast so wie beim Plattenspieler, nur viel kleiner", erklärt Manfred Radmacher von der Uni Bremen. An ihrer breitesten Spitze misst die von den Forschern verwendete Nadel gerade einmal vier Mikrometer, das ist ungefähr ein Zehntel des Durchmessers von einem Haar. An der Spitze ist die Nadel nur wenige Atome breit.
Profitieren Sie von
unabhängigem Journalismus!
Lesen Sie mit pressetext Abo+ weiter und unterstützen Sie
Qualitätsberichterstattung für nur 1 EUR pro Woche!
Das Angebot beläuft sich auf 1 EUR pro Woche bzw. 49 EUR im Jahr
– und das, solange Sie wollen. Sie bleiben flexibel, denn Ihr pressetext Abo+
passt sich an Ihre Lesegewohnheiten an und ist jederzeit kündbar
