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pts20010420024 in Forschung

Mit Automaten reden und durch Blutgefäße reisen

Donau-Universität Krems auf der ScienceWeek@Austria 2001


Krems (pts024/20.04.2001/12:59)

Mit Hilfe eines Handy mit einem Cola-Automaten reden, durch Blutgefäße reisen, online im Park jetten, am Franz-Josefs-Bahnhof technisch kommunizieren: So macht die Donau-Universität Krems im Rahmen der ScienceWeek@Austria 2001 von 11. bis 20. Mai fit für die Wissensgesellschaft.

Wer eine Cola möchte, kann dies am 11. Mai über ein Mobiltelefon dem am Wiener Stephansplatz aufgestellten Getränkeautomaten mitteilen und die Cola auch mittels Handy bezahlen. Die Abteilung für Telekommunikation, Information und Medien der Donau-Universität Krems hat die softwaretechnischen Voraussetzungen für die Kommunikation zwischen einem ONE-Handy und dem Coca Cola-Automaten geschaffen. Prof. Dr. Johann Günther, Vizepräsident und Leiter der Abteilung, möchte mit diesem Feldversuch "M-Commerce praktisch vorführen und auch Laien näherbringen".

Technik verständlich macht die Donau-Universität Krems mit dem Projekt "Verstehen Sie nur Bahnhof?", das am selben Tag am Franz-Josefs-Bahnhof in Wien läuft. Anhand von guten und schlechten Beispielen für Produktbeschreibungen können die Besucher ihr Verständnis von technischen Dokumentationen testen und erhalten Einblick, wie Softwareprogramme, Maschinen und EDV-Geräte durch multimediale Informationsaufbereitung für den Benutzer brauchbar werden. "Der technologische Fortschritt hat uns immer mehr erklärungsbedürftige Produkte beschert. Eine verständliche und funktionierende technische Dokumentation mit gutem Informationsdesign, Usability Testing und Text- und Grafikgestaltung trägt wesentlich zum Erfolg derselben bei", sagt Dr. Hanna Risku, Leiterin des Zentrums für Informationsmanagement und Technische Dokumentation der Donau-Universität Krems.

Eine Reise ins Innere der Blutgefäße können Besucher der Kremser Einkaufszentren am 11. und 12. sowie am 14. und 15. Mai unter Leitung der Forscher des Zentrums für Biomedizinische Technologie der Donau-Universität Krems unternehmen. Die Entwickler der preisgekrönten "künstlichen Leber" zeigen, wie Endothelzellen in der Zellkultur als Modelle genutzt werden, um Krankheitsverläufe zu erforschen. Zur Veranschaulichung führen die Biotechnologen einen Endothelzellbioreaktor vor. Endothelzellen kleiden das menschliche Blutgefäß-System aus und kontrollieren die Passage gelöster Stoffe und weißer Blutzellen zwischen Blutstrom und Gewebe.

Die Donau-Universität Krems stellt im Rahmen der ScienceWeek@Austria 2001 auch ihre Europastudien "EURAS" und "EURO-JUS" vor, demonstriert interaktiv unterschiedliche Präsentationstechniken für Raucher und Nichtraucher und erklärt, was sich hinter dem Begriff "Qualitätsmanagement" verbirgt. Experten der Telekommunikation informieren darüber, wie Online-Kommunikation im Park, im Restaurant, in der Universität oder im eigenen Garten in Zukunft funktionieren wird.

Die Science Week findet heuer zum zweiten Mal in Österreich statt. In mehr als 750 Veranstaltungen geben dabei Wissenschaftler und Forscher der Bevölkerung Einblick in ihre Arbeit und Erkenntnisse. (Ende)
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