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pte20000511027 in Leben

Minimale Handy-Benutzung für Kinder empfohlen

Risiken sind laut britischen Experten nicht auszuschließen


London (pte027/11.05.2000/13:58)

Kinder sollten nur mit dem Handy telefonieren, wenn absolut notwendig. Zu diesem Schluss sind britische Experte gekommen. Der Bericht einer einjährigen öffentlichen Untersuchung von der "Independent Expert Group on Mobile Phones" (IEGMP) http://www.iegmp.org.uk zu den Auswirkungen von Handys auf die Gesundheit ist heute, Donnerstag, veröffentlicht worden.

Es sei nicht endgültig auszuschließen, dass das Benutzen von Handys eine negative Auswirkung auf die Gehirnfunktionen haben könnte, heißt es im Bericht. Wenn sich diese Befürchtungen künftig bestätigen sollten, wären Kinder besonders gefährdet. Das Nervensystem bei Kindern sei noch in Entwicklung und das Hirngewebe empfindlicher. Darüber hinaus, da Handys eine relative neue Erfindung sind, gebe es noch keine Studien über mögliche langfristige Auswirkungen von Handys. Die IEGMP appelliert an die Industrie, Werbekampagnen, die auf Kinder zielen, zu unterbinden.

Weiters warnt IEGMP vor den Gefahren der Handy-Beutzung beim Fahren. Das Risiko, dass das Telefonieren beim Fahren zu einem Unfall führen könnte, sei mit und ohne Freisprechanlage genau so groß. Lenker sollten lieber gar nicht telefonieren.

Obwohl es keine konkreten Beweise gibt, dass Handys schädlich sind, seien in Teilen der Bevölkerung die Ängste davor groß. Diese Ängste allein könnten sich wiederum auf die Gesundheit auswirken. Die IEGMP empfiehlt daher, dass eine Broschüre mit umfassenden Informationen über die möglichen Gefahren von Handys jedem Haushalt zugestellt werden sollte. (Ende)
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