pte20000711011 in Forschung
Mikrowellen und Laser treiben Raumschiffe an
Neue Antriebsverfahren für Raumfahrzeuge
Pasadena/USA (pte011/11.07.2000/11:00)
Mit von Mikrowellen http://www.li.net/~stmarya/stm/micro_1.htm und Laserstrahlen http://iva.uni-ulm.de/physik/vorlesung/OPTIK/node170.html#SECTION00645000000000000000 geschwellten Segeln könnten Raumfahrzeuge bald zwischen den Sternen treiben. Im Jet Propulsion Laboratory (JPL) der NASA http://www.jpl.nasa.gov haben Forscher diese Methoden der Fortbewegung erstmals erfolgreich getestet. "Das sind zwei riesige Schritte vorwärts", sagte Henry Harris vom JPL zu den zwei neuen Antrieben. "Das wäre ohne neue ultraleichte, hochtemperaturresistente Segel und neue Energiestrahlenantriebe unmöglich gewesen".Die NASA setzt für zukünftige Raumflüge auf sehr leichte Fahrzeuge und verlässliche Antriebe. Die neuen Segel aus sehr leichtem und festem Kohlenstoffgewebe halten dieses Versprechen, weil die Mikrowellen-, bzw. Laserquelle nicht an Bord sein muss, sondern aus der Ferne wirken kann. Die Segel werden durch Photonen http://hpfrs6.physik.uni-freiburg.de/opal/fpII/node10.html angetrieben, energiereiche Teilchen, die mit jeder Art von elektromagnetischer Strahlung auftreten. Im Raum könnten andere Raumschiffe oder Satelliten die Mikrowellen oder Laserstrahlen aussenden und so die Segelflieger lenken. http://www2.jpl.nasa.gov/files/images/browse/lasersail.gif
Die NASA hält ihre Versuche mit Segeln - auf der Erde, im Vakuum - für die ersten ihrer Art. Mit nur zehn Kilowatt an Energie, die in die Segel geschickt wurde, bewegten sich die leichten Flugkörper mit einem Vielfachen der Erdbeschleunigung. Die genauen Tricks und Kniffe des Segelfliegens mit Photonen müssen die NASA-Wissenschaftler allerdings noch herausfinden. (wsa) (Ende)
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