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pte20000630018 in Forschung

Mikroroboter funktionieren in Flüssigkeiten

Reparatureinsätze im menschlichen Körper denkbar


Linköping (pte018/30.06.2000/11:45)

Wissenschaftler der schwedischen Linköpings Universität haben Mikroroboter entwickelt, die nur 0,5 Milimeter hoch und 0,25 Milimeter breit sind. Diese Roboter können in verschiedenen Flüssigkeiten wie Blut, Urin und Nährflüssigkeiten arbeiten. Diese Fähigkeiten kann sie für die Biotechnologie sehr nützlich machen.

Der Wissenschaftler Edwin Jager erklärt, dass die Fähigkeit verschiedene Zellen gleichzeitig zu manipulieren immer wichtiger wird. "Wir glauben, dass diese Mikroroboter für grundlegende Studien des menschlichen Körpers oder in Reihen angeordnet für den Bau anderer kleine Geräte zum Einsatz kommen könnten." Das Team hofft, dass die Miniaturhände dieser Roboter eines Tages einzelne Zellen oder Bakterien aufnehmen und zu Analysestationen transportieren werden. Nach einer Behandlung ihrer Hände mit Klebstoffmolekülen könnten sie beispielsweise bei Eingriffen mit Kathedern zum Einsatz kommen. http://www.ifm.liu.se/Applphys/ConjPolym/index_frames.html

Die Mikroroboter verfügen über einen Siliziumrahmen, der in Schichten von Gold und einem leitenden Polymer wie Polypyrrol eingebettet ist. Das Polymer kann durch negative und positive Ionen dazu gebracht werden, entweder zu schrumpfen oder anzuschwellen. Durch dieses Verfahren wird den Segmenten des Roboters die Bewegung ermöglicht. Durch die sorgfältige Kontrolle, welche der einzelnen Segmente wann geneigt werden, können die Wissenschaftler die Bewegungen von Ellbogen, Handgelenken, Händen und Fingern simulieren. Für die aktuelle Studie bewegten in eine Elektrolytlösung eingetauchte Roboter, die an eine Energiequelle angeschlossen waren, Glasperlen. Es gelang den Robotern die Perlen von einem Ort zu einem anderen zu bewegen und so ihre Eignung als winzige Fabriksarbeiter unter Beweis zu stellen. (bbcnews) (Ende)
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