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Mikroben aus Fröschen zerstören Tumore

Laut Versuchen von JAIST-Wissenschaftlern reicht eine einzige Injektion für das ganze Leben


Frosch: Diese Art hilft künftig bei der Tumorbekämpfung (Foto: WikiImages, pixabay.com)
Frosch: Diese Art hilft künftig bei der Tumorbekämpfung (Foto: WikiImages, pixabay.com)

Nomi (pte001/18.12.2025/06:00)

Ein Bakterium aus dem Darm japanischer Laubfrösche hat bei Mäusen bei intravenöser Verabreichung "bemerkenswert starke" tumorzerstörende Eigenschaften gezeigt, die die derzeitigen Standardtherapien übertreffen und den Weg für einen völlig neuen Ansatz zur Behandlung von Krebs ebnen, meinen Forscher des Japan Advanced Institute of Science and Technology (JAIST).

Schutzschirm gegen Krebs

Ihr Interesse an den Darmmikroben von Amphibien und Reptilien war geweckt worden, weil sie festgestellt hatten, dass Tumore bei diesen Wildtierarten sehr selten sind. Darüber hinaus haben diese Tiere im Verhältnis zu ihrer Größe eine lange Lebensdauer, sind von Natur aus extremen zellulären Belastungen ausgesetzt und leben in pathogenreichen Lebensräumen - lauter Faktoren, die das Krebsrisiko eigentlich erhöhen und nicht senken. Die Mikroben könnten eine Art Schutzschirm gegen Krebs aufspannen.

In der Folgen haben die JAIST-Wissenschaftler insgesamt 45 Bakterienstämme aus Laubfröschen, Japanischen Feuerbauchmolchen (Cynops pyrrhogaster) und Japanischen Langschwanzeidechsen (Takydromus tachydromoides) im Labor isoliert und sie auf ihre Anti-Tumorwirkung getestet. So reduzierte sich die Zahl auf neun Mikroben, wobei Ewingella americana aus der Familie der Stäbchenbakterien, das im Darm von Laubfröschen vorkommt, die stärkste Reaktion gezeigt hat, heißt es in der neuen Untersuchung.

Zwei Fliegen mit einer Klappe

Diese Mikrobe wirkt auf zweierlei Art. Zum einen tötet sie Tumorzellen direkt ab, zum anderen aktiviert sie das Immunsystem - in diesem Fall von Mäusen, sodass dieses zum konzentrierten Angriff auf den Krebs angestachelt wird. Das gelang besser als mit Standardtherapien, die ebenfalls mobilisieren sollen. Bei den Versuchsmäusen reichte eine einzige Injektion von E. americana, um Tumoren restlos zu beseitigen. Als die Mäuse später erneut mit Krebszellen infiziert wurden, entwickelte keine von ihnen neue Tumore. Die Behandlung könnte somit ein lange anhalten.

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