pte20070301045 in Forschung
Microsoft zu Bußgeldandrohung: EU schlimmer als Korea
Chefjurist Brad Smith reitet Attacke gegen IBM
Brüssel (pte045/01.03.2007/18:21)
"Seit 15 Jahren halten wir uns an die Kartellgesetze auf fünf verschiedenen Kontinenten. Bisher hat es nirgendwo sonst, nicht einmal in Korea derartige Probleme gegeben." Mit diesen Worten hat Microsofts Chefjurist Brad Smith am späten Nachmittag in einer eilig einberufenen Telefonkonferenz zu den neuen Kartell-Vorwürfen der EU-Kommission Stellung bezogen. Smith verteidigte die Preisgestaltung des eigenen Lizenzmodells, das von der Wettbewerbsbehörde wenige Stunden zuvor als unangemessen bezeichnet worden war. Auch widersprach er der Ansicht der Behörde heftig, dass es sich bei den lizenzierten Schnittstellen um Protokolle ohne Innovationswert handle und diese im Sinne der Interoperabilität kostenlos offen gelegt werden müssten. Smith betonte einmal mehr die Gesprächsbereitschaft von Microsoft, zeigte sich zu einem Gutteil aber auch ratlos.
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