pte20000724002 in Leben
Menschen aus Südasien sind anfälliger für Herzerkrankungen
Ernährung ist ein wichtiger Faktor
Ontario (pte002/24.07.2000/09:15)
Menschen aus Südasien sind von Herzkrankeiten mehr gefährdet als Europäer oder Chinesen. Zu diesem Ergebnis ist eine Studie der kanadischen McMaster University gekommen. http://www.mcmaster.ca/home.html Untersucht wurde die Anzahl kardiovaskulärer Erkrankungen bei fast 1.000 Chinesen, Europäern und Südasiaten.Es wurde ein höheres Risiko bei kardiovaskulären Erkrankungen vor allem im Bereich Verkalkung der Halsschlagader festgestellt. Die Wissenschaftler nehmen an, dass die unterschiedlichen Ergebnisse der verschiedenen ethnischen Gruppen auf Unterschiede in der Entwicklung der Krankheit zurückzuführen seien. Die Ursachen könnten allerdings auch in weiteren bis jetzt noch nicht bekannten Faktoren zu suchen sein. Die Ernährung wird jedoch einstimmig als wichtiger Faktor genannt.
Die Wissenschaftlerin Sonia Anand sagte, es sei wichtig, die Ursachen für das gesteigerte Erkrankungsrisiko einer ethnischen Gruppe herauszufinden. "Südasiaten und Chinesen repräsentieren mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung und die Erkrankungsraten gerade in diesen Gruppen steigen. Daher ist die Bestimmung der Risikofaktoren für die Entwicklung von Präventivstrategien entscheidend."
Statistiken der British Heart Foundation (BHF) http://www.bhf.org.uk belegen, dass die Sterblichkeitsrate bei Herzerkrankungen südasiatischer Männer im Vereinigten Königreich 46 Prozent höher ist als bei der Gesamtbevölkerung. Bei Frauen liegt der Wert sogar bei 51 Prozent. (bbcnews) (Ende)
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