pte20081023002 in Leben
Mensch beeinflusst Wassermenge der Flüsse
Waldrodungen und CO2-Konzentration führen zu größerer Abflussmenge
Potsdam (pte002/23.10.2008/06:05)
Der Mensch nimmt immer größeren Einfluss auf die Wassermenge der Flüsse und Bäche. Das zeigt ein bisher einzigartiges dynamisches Vegetationsmodell des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung http://www.pik-potsdam.de . Es veranschaulicht einzelne Faktoren für die Veränderung des Weltwasserhaushalts auf Grundlage von Messdaten der britischen Climatic Research Unit http://www.cru.uea.ac.uk . Flüsse in Nord- und Westafrika, Mittel- und Osteuropa sowie Teile Südasiens verzeichnen demnach zwischen 1901 bis 2002 einen geringeren Abfluss, wogegen die Wassermenge in Sibirien und dem gesamten amerikanischen Kontinent zunahm. Global stieg die Abflussmenge der Fließgewässer im letzten Jahrhundert um sieben Prozent auf derzeit knapp 40.000 Kubikkilometer.
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