pte20001113026 in Leben
Mediziner: WHO-Quecksilber-Grenzwerte zu hoch
Erlaubte Konzentrationen können Plazentagewebe schädigen
Jena (pte026/13.11.2000/12:19)
Geringere Quecksilberkonzentrationen als bisher angenommen können die Funktion des Mutterkuchens beeinträchtigen. Das haben Mediziner der Universitäts-Frauenklinik Jena http://www.med.uni-jena.de/ bei Laborversuchen mit lebendem Plazentagewebe festgestellt, dessen Lebensfunktionen nach der Geburt über mehrere Stunden künstlich aufrecht erhalten wurden. Bereits eine Quecksilberkonzentration von 30 Mikrogramm pro Liter Blut beeinträchtigte die Hormonproduktion und den Stoffwechsel des Mutterkuchens erheblich. In den Versuchen überwand das Schwermetall auch die Plazentaschranke, so dass es in den Kreislauf des Fötus hätte gelangen können.
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