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pte20000822010 in Forschung

MEDGROW simuliert Waldbrände

Feuerausbrüche mit dem Computer erfassen


Mannheim (pte010/22.08.2000/11:00)

Das Programm MEDGROW des Geographischen Instituts der Universität Mannheim http://www.geographie.uni-mannheim.de/ simuliert Wachstums- und sogenannte Perturbationsprozesse. Perturbationen - ökologische Ruhestörungen - sind zum Beispiel Holzeinschlag, Schädlingsfraß, Ackerbau oder Waldbrände. http://www.im.nrw.de/waldb.htm MEDGROW berechnet, wie Wälder durch Feuer zerstört werden und sich regenerieren. Damit können Wissenschaftler die Feuerintensität Neff zufolge exakt vorhersagen.

Virtuell können die Geographen Tausende Hektar Wald verbrennen lassen, um zu testen, wie Klima, Standort, Vegetation und Störfaktoren das Feuer beeinflussen. Ein Ergebnis: In den USA wäre der ein oder andere kleine Brand und weniger Eingriff durch den Menschen wünschenswert gewesen. Denn kleine Brände dünnen das trockene Unterholz aus und entziehen so einem eventuell ausbrechenden Großfeuer das Material. Solche Feuer werden aber vom Menschen oft gelöscht, Biomasse http://www.biomasse-info.net/ bleibt für das Feuer verfügbar und "wenn der Wald dann brennt, brennt er richtig", sagt Neff. Nicht jeder Brand sei eine ökologische Katastrophe, sagt Neff: "Unter ökologischen Gesichtspunkten sind bestimmte Vegetationsfeuer sogar wünschenswert".

Im Mittelmeerraum sieht es anders aus. Dort haben die Menschen durch Ackerbau, Beweidung und Rodung Landschaften geschaffen, die heute verlassen werden. Bauern lassen verwilderte Felder zurück, auf denen Bäume und Büsche wuchern. Neff: "Dadurch nimmt die Biomasse zu und das Feuerrisiko steigt." (Ende)
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