pte20060405034 in Leben
Maßnahmen gegen Feinstaubbildung reichen nicht aus
Anteil von Ruß an Partikelmasse geringer als angenommen
Darmstadt/Mainz (pte034/05.04.2006/13:40)
Das Fachgebiet Umweltmineralogie an der Technischen Universität Darmstadt http://www.tu-darmstadt.de untersuchte gemeinsam mit dem Institut für Physik der Atmosphäre der Universität Mainz http://www.uni-mainz.de ein Jahr lang die Luft im Rhein-Main-Gebiet und gelang dabei zu der Schlussfolgerung, dass die bisherigen Maßnahmen gegen Feinstaubbildung nicht ausreichend sind. Da die genaue Zusammensetzung des Feinstaubs häufig nicht bekannt ist, führen die Städte ihren Kampf teilweise an der falschen Stelle. Die durchgeführten Maßnahmen beschränken sich hauptsächlich auf die Verringerung von Rußpartikel. Diese Reduktion ist absolut notwendig, da es sich bei Ruß um eine toxische Komponente handelt. Wegen ihres geringen Anteils an der gesamten Masse wird die Verringerung dieser Teilchen alleine jedoch an vielen Standorten nicht ausreichen, um unter der Feinstaub-Obergrenze zu bleiben.
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