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pte20000715013 in Leben

Mandela fordert Anti-HIV-Drogen für Schwangere

13. Internationale Aids Konferenz wird beendet


Durban/Südafrika (pte013/15.07.2000/17:17)

Bei der Schlussrede zu der 13. Internationalen Aids Konferenz in Durban, Südafrika, http://www.aids2000.com hat der frühere südafrikanische Präsident Nelson Mandela die Einführung von Anti-HIV-Drogen für Schwangere gefordert. Die Übertragung von HIV an ungeborene Kinder müsse verhindert werden, so Mandela.

Bis jetzt hat sich die südafrikanische Regierung geweigert, teure Drogen wie AZT zur Verfügung zu stellen. Tests haben jedoch gezeigt, dass diese Mittel das HIV-Virus unterdrücken können. Die Effektivität der Drogen stehe außer Frage, so Konferenz-Vorstand Professor Hoosen Coovadia. Die Regierung müsse nun was unternehmen.

Mandela nutzte die Gelegenheit, um sich zum derzeitigen Streit über die Herkunft der AIDS-Krankheit zu äußern. Es sei das gute Recht seines Nachfolgers Thabo Mbeki über die Ursprünge von AIDS zu debattieren, sagte er laut einem Bericht der BBC. Bemerkungen von Mbeki vor der Konferenz, dass AIDS keine Folge des HIV-Virus sei, hatte zur so genannten "Durban Declaration" http://www.durbandeclaration.org geführt. 5.000 Wissenschaftler aus aller Welt setzten ihre Unterschrift unter die Erklärung, dass AIDS doch vom HIV-Virus folgt. "Für die kranken Menschen wäre es wichtig, dass wir uns mit ihren Problemen und Leiden auseinandersetzen, und nicht, dass wir politische oder theoretische Debatten führen," so Mandela.

Die nächste internationale Aids Konferenz findet in zwei Jahren in Spanien statt. Zu der 13. Konferenz in Durban siehe auch folgende pte-Meldungen:
http://www.pressetext.at/show.pl.cgi?pte=000709003
http://www.pressetext.at/show.pl.cgi?pte=000710020
http://www.pressetext.at/show.pl.cgi?pte=000712021
http://www.pressetext.at/show.pl.cgi?pte=000715003 (Ende)
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