pte20000207047 in Leben
Männer leben gefährlich
Rauchen, trinken und ungesund leben scheint Männersache zu sein
Wien (pte047/07.02.2000/17:43)
Eine heute veröffentlichte Studie des Roten Kreuz http://www.redcross.or.at stellt die Männer Österreichs vor vollendete Tatsachen: lebten sie vor 100 Jahren noch gleich lang wie die Frauen, so trifft das heute nicht mehr zu. Vielmehr spricht die Studie davon, dass Männer das gesundheitliche Risiko, dem sie ausgesetzt sind, unterschätzen."Viele Männer unterschätzen die Gefahren, die im Laufe ihres Lebens auf sie lauern", sagt Dr. Christian Feinböck vom Österreichischen Roten Kreuz. "Herzerkrankungen, Lungenkrebs, Prostatakrebs, Darmkrebs und Hodenkrebs gehören zu den Haupttodesursachen von Männern", so Feinböck.
Hoher Blutdruck führt zu Herzinfarkt oder Schlaganfall. Fast jeder dritte leidet darunter, viele, ohne es zu wissen. Übergewicht, Rauchen, Alkohol, ständiger Streß und Bewegungsmangel sorgen für hohen Blutdruck. Dabei könnte durch gesündere Ernährung, weniger Fleischkonsum und Stressabbau bereits einiges bewegt werden.
Lungenkrebs ist die "männlichste" Todesursache. Die meisten Fälle gehen auf Rauchen zurück. Etwa 12.000 Männer sterben jährlich an Prostatakrebs. Eine Vorsorgeuntersuchung jährlich ist ab dem 40.Lebensjahr zu empfehlen. Rund 9.000 Männer sterben jährlich an Darmkrebs. Hodenkrebs ist bei Männern im Alter von 20 bis 30 Jahren die häufigste Krebserkrankung.
"Auch wenn Männer generell als das starke Geschlecht bezeichnet werden, sind sie nicht vor Erkrankungen gefeit. Wer sich vor den für Männer gefährlichsten Krankheiten schützen will, sollte also nicht auf Vorsorgeuntersuchungen verzichten. Auch wenn man sich gesund fühlt, können gefährliche Erkrankungen so rechtzeitig erkannt werden. Die Heilungschancen steigen damit wesentlich. Eine vitamin- und ballaststoffreiche Ernährung, Streßabbau und Entspannung sowie der Verzicht auf Alkohol und Nikotin sind wichtige Beiträge für ein gesundes und langes Leben", meint Feinböck.
Generell empfiehlt auch Feinböck regelmäßige Gesundenuntersuchungen. Viele Risiken könnten bei rechtzeitiger Erkennung abgewendet werden. (pte) (Ende)
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