pte20101115021 in Leben
Lungenkranke leben in Zwei-Klassen-Medizin
Unzureichender Zugang zu Diagnose, Reha und Behandlung bei COPD
Wien/Hattingen (pte021/15.11.2010/13:50)
Nur reiche Menschen, die an der Lungenkrankheit COPD (chronic obstructive pulmonary disease, auch "Raucherlunge") erkranken, profitieren vom medizinischen Fortschritt. Diese Kritik äußern Lungenfachärzte und Patientenvertreter anlässlich des COPD-Tages am 15. November. "Wer als COPD-Patient etwa seine Rehabilitation nicht privat bezahlen kann, muss auf die wirksamste Therapie verzichten. Das bedeutet mehr Krankheitsschübe, Spitalsaufenthalte und Atemnot, ein geringerer Bewegungsradius, schlechte Lebensqualität, mehr Depressionen und kürzeres Leben", betont Hartmut Zwick, Leiter des Instituts für Pulmologische Diagnostik und Rehabilitation.
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