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pte20000917003 in Forschung

Live-Übertragungen von Videodaten in TV-Studioqualität

Verbesserte Bildqualität der Videodaten durch automatische Fehlerkorrektur


München (pte003/17.09.2000/09:30)

Forscher der Fraunhofer-Einrichtung für Systeme der Kommunikationstechnik ESK http://www.fhg.de/german/profile/esk.html haben gemeinsam mit dem Institut für Rundfunktechnik http://www.irt.de ein System entwickelt, das Videoaufnahmen in TV-Studioqualität mit einer geringen Zeitverzögerung über Standard-Datenprotokolle überträgt. Dadurch werden gemeinsame Probenaufnahmen an unterschiedlichen Standorten oder verteilte Schnittplätze möglich.

Basis für die Übertragung ist ein Asynchroner Transfermodus (ATM). Durch diesen werden alle Daten in Pakete gleicher Größe, die ATM-Zellen, verpackt. Als Transportmedium dienen Glasfaserkabel, die einen wesentlich schnelleren Transport der Daten vom Sender zum Empfänger ermöglichen. "Dafür wurde ein eigener ATM Adaption Layer (AAL) entwickelt und eine automatische Fehlerkorrektur integriert", erklärte Arnold Plankl von der ESK. Damit möglicherweise durch die Übertragung verlorene Daten rekonstruiert werden können, wurden die Datenpakete speziell codiert. So entsprechen die ankommenden Bilder Pixel für Pixel den Ausgangsbildern. Die Übertragungsgeschwindigkeit beträgt dabei 270 Megabits pro Sekunde.

Derzeit werden für die Übertragung von Videodaten für Live-Sendungen Komprimierungsverfahren wie MPEG-2 eingesetzt. Dabei verschlechtert sich allerdings die Bildqualität, da, obwohl für den Zuschauer nicht wahrnehmbar, Teile entfernt werden. Fernsehstudios können verlustbehaftete komprimierte Daten nicht nach- oder weiterverarbeiten. Bei gemeinsamen Proben an unterschiedlichen Standorten oder örtlich verteilten Schnittplätzen stößt dieses System an ihre Grenzen. Datenverluste müssen mit teuren Direktverbindungen mit Spezialequipment kompensiert werden. (Ende)
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