pte20080605027 in Forschung
Linux in Wien kämpft mit Kompatibilitätsproblemen
Kritiker befürchten Todesstoß für Open-Source-Strategie
Wien (pte027/05.06.2008/13:00)
Die Stadt Wien wird 720 Rechner, die derzeit mit der eigens entwickelten Linux-Variante "Wienux" betrieben werden, zurück auf das Microsoft-Betriebssystem Windows Vista migrieren. Wie bereits im Vorfeld bekannt geworden ist (pressetext berichtete: http://pte.at/pte.mc?pte=080603046), hat der Gemeinderat gestern, Mittwoch, einen entsprechenden Beschluss gefasst. Von den seit 2005 auf Open-Source-Software umgestellten 1.000 Computern bleiben demnach nur mehr 280 PCs auf Linux-Basis über. Das Projekt an sich sieht man im Wiener Rathaus indes nicht als gescheitert an. Wienux werde weiterentwickelt, heißt es aus der zuständigen Magistratsabteilung 14 (MA 14).
Profitieren Sie von
unabhängigem Journalismus!
Lesen Sie mit pressetext Abo+ weiter und unterstützen Sie
Qualitätsberichterstattung für nur 1 EUR pro Woche!
Das Angebot beläuft sich auf 1 EUR pro Woche bzw. 49 EUR im Jahr
– und das, solange Sie wollen. Sie bleiben flexibel, denn Ihr pressetext Abo+
passt sich an Ihre Lesegewohnheiten an und ist jederzeit kündbar
