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pte20000530016 in Forschung

Leichte Karosserien aus durchlässigem Material

Reflexive Materials Technology für billige und leichtere Bauteile


Long beach/Kalifornien (pte016/30.05.2000/11:00)

Eine neue Konstruktionstechnik macht es möglich: Autos und Flugzeuge, aber auch Brücken, künstliche Knochen oder nahezu alle anderen Strukturen aus festen Materialien sollen in Zukunft doppelt so stark und halb so schwer sein wie heutige Versionen. Anders ist nur ihre innere Struktur, die äußere Form bleibt unverändert.

Um die Voraussetzungen für eine weitverbreitete Anwendung der so genannten "Reflexive Materials Technology" (RMT) http://unistates.com/rmt/rmtexsum.html zu schaffen, arbeitet die kalifornische Entwicklerfirma UniStates Technology Corporation http://www.unistates.com/ jetzt mit Wissenschaftlern der Tufts University zusammen. http://www.tufts.edu/

RMT sorgt mit Hilfe von computerunterstütztem Design und Produktion (CAD/CAM) für strategisch verteilte, geometrische "Löcher" im Inneren eines Körpers: Die äußerlich unveränderte Form, ob nun langer Stahlträger oder verwinkeltes Bauteil, bekommt ein Skelett im "okta-tetra-Design" - ein Teil der Löcher hat oktaedrische (achtflächige) Form, der Rest ist tetraedrisch (vierflächig).

Durch die geschickte Verteilung erhält die Struktur ihre optimale mechanische Stabilität, auch punktuelle Belastungen wirken auf den gesamten Körper. Die Technologie hat laut ihrer Entwickler in der Größenordnung von Molekülen den selben Effekt wie bei hausgroßen Elementen. Anwendbar ist sie auf praktisch alle Typen von Metallen, Legierungen, Polymeren, Keramiken sowie Komposit-Materialien. Der Herstellungsprozess erfordert nur geringe Veränderungen herkömmlicher Produktionsmethoden. http://www.eurekalert.org/releases/tuft-utu052400.html

Charles R. Owens, Erfinder der patentierten Technologie, erklärte die Vorteile solch neuer Strukturen auf dem 45. Symposium der International Society for the Advancement of Materials and Process Engineering. "Es kann für beinah jedes Material, Produkt und Struktur genutzt werden, und auch anderen Industriezweigen wie biomedizinischen Vorrichtungen oder der Bautechnik zu gute kommen", ergänzte Charalabos C. Doumanidis, Professor für Ingenieurwesen an der Tufts University.

In seinen Labors soll die Anwendung der Technik zunächst an den verschiedensten Metallen und Kunststoffen erprobt und bewertet werden. Und gemeinsam wollen Unternehmen und Universität Produktionssysteme und Maschinen für den industriellen Einsatz entwickeln. Am Ende der Zusammenarbeit soll eine kommerzielle Produktionseinrichtung in voller Größe stehen. (wsa/EurekAlert) (Ende)
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