pte20000404014 in Forschung
Laser zeigt Krebszellen am Bildschirm an
Krankes Gewebe unterscheidet sich farblich
London (pte014/04.04.2000/10:45)
Der Wissenschaftler Paul French vom Imperial College London http://www.ph.ic.ac.uk hat eine neue Diagnosemöglichkeit für Krebs entwickelt. Nach der Bestrahlung von Gewebe mit Laserstrahlen zeigen die Gewebereaktionen an, ob eine Erkrankung vorliegt. Das sogenannte Flim-Verfahren (flourescence-lifetime imaging) basiert auf der Bestrahlung von Gewebe in sehr kurzen, starken Stößen und der Beobachtung der ebenfalls nur sehr kurz sichtbaren Reaktionen. Trifft der Laserstrahl auf ein Gewebe, nehmen die Moleküle die Energie kurz auf, bevor sie das Licht wieder auf einer anderen Wellenlänge abgeben. Die Dauer dieses Fluoreszierens liegt im Pikosekundenbereich. Denkbar ist die Durchführung dieser Untersuchung beispielsweise mit einem Endoskop.
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