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pte20000817038 in Leben

Langzeitgedächtnis viel labiler als bisher angenommen

Traumatische Erinnerungen können chemisch behandelt werden


New York (pte038/17.08.2000/16:00)

Das Langzeitgedächtnis ist viel labiler als bisher angenommen. Dies berichten Wissenschaftler der New York University http://www.nyu.edu in der neuesten Ausgabe von Nature. http://www.nature.com Aus dem Langzeitgedächtnis hervorgerufene Erinnerungen seien chemisch labil, so Studienautor Karim Nader. Darüber hinaus sei die Synthese neuer Proteine nötig, um diese wieder zu speichern.

Während die Erinnerungen im labilen Zustand seien, könnten sie leicht manipuliert werden, so Nader. Die Ergebnisse seien deshalb etwa für die Behandlung von post-traumatischen Syndromen bedeutend. Die Erinnerungen von Menschen, die an solchen Syndromen leiden, seien oft so stark, dass sie nicht mehr normal funktionieren können. Wenn schmerzhafte Erinnerungen jedoch reaktiviert würden, könnten Medikamente verhindern, dass sie wieder gespeichert würden: "Im Prinzip soll eine solche Behandlung die Erinnerungen löschen", teilt Nader mit.

Die Forscher aktivierten durch Gehirnstimulationen Erinnerungen in Ratten. Eine Behandlung mit einer Protein-Synthese blockierende Chemikalie habe die Erinnerungen gelöscht. Seien die Tiere erst sechs Stunden nach der Stimulation der Erinnerungen behandelt worden, seien diese wieder gespeichert worden.

Siehe: http://www.eurekalert.org/releases/nyu-nnf081400.html (Ende)
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