pte20090518008 in Leben
Langes Berufsleben verzögert Alzheimer
Geistige Aktivitäten haben lebenslang positiven Effekt
London (pte008/18.05.2009/10:00)
Das Fitthalten des Gehirns in späteren Lebensabschnitten könnte eine wirksame Möglichkeit zur Abwehr einer Alzheimer-Erkrankung sein. Wissenschaftler des Institute of Psychiatry at King's College London http://www.iop.kcl.ac.uk haben die Daten von 1.320 Demenz-Patienten analysiert. Dazu gehörten auch 382 Männer. Es zeigte sich, dass es den Männern half lange zu arbeiten und so das Gehirn für eine Verzögerung des Krankheitseintritts fitt genug zu halten. Details der Studie wurden im International Journal of Geriatric Psychiatry veröffentlicht. Allein in Großbritannien leiden laut BBC derzeit rund 700.000 Menschen an Demenz. Experten gehen davon aus, dass diese Zahl bis 2051 auf 1,7 Millionen ansteigen könnte. Laut Schätzungen verursacht diese Krankheit der britischen Wirtschaft jährlich Kosten in der Höhe von 17 Milliarden Pfund.
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