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pte20000821012 in Forschung

Künstliche Nase zeigt Gerüche in Farbe an

Giftstoffe weisen unterschiedliche Schattierungen auf


Urbana-Champaign/USA (pte012/21.08.2000/11:15)

Saure Milch färbt das Papier grün, Hasch-Aroma färbt es gelb - so ähnlich funktioniert eine neuartige "künstliche Nase" des Chemikers Kenneth Suslick von der University of Illinois http://www.uiuc.edu/: Einfach, schnell und preiswert zeigt sie die wahrgenommenen Gerüche als Farbänderung an.

Dazu wurden chemische Verbindungen entwickelt, die aus Metallen und Farbstoffen zusammengesetzt sind. Wenn sie organischen Dämpfen ausgesetzt werden, gehen sie in strahlende Farben über. Je nach Giftstoff nehmen sie sogar unterschiedliche Schattierungen an, so dass jedes Dampfgemisch seinen eigenen Fingerabdruck in Form eines Musters farbiger Stellen auf einer Sensor-Folie hinterlässt. http://www.eurekalert.org/releases/uiuc-sai081400.html

Da die Farben wasserfest und leicht zu sehen seien, könnten sie in vielen Bereichen des täglichen Lebens eingesetzt sein, meinen die Wissenschaftler. Auf diese Weise wollen die Forscher verdorbene Lebensmittel, Umweltgifte, Drogen oder giftige Gase aufspüren und gefälschte Parfums schneller erkennen, berichten sie im Fachblatt Nature. http://www.nature.com/ Informationen: James E. Kloeppel, E-Mail: kloeppel@uiuc.edu (Ende)
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