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pte20000320016 in Leben

Künstliche Hornhaut aus Silikon angefertigt

Neuartige Implantate nach Maß für Augenheilkunde


Aachen (pte016/20.03.2000/11:45)

Eine künstliche Hornhaut muss durchsichtig sein und optisch einwandfrei funktionieren. Sie muss im umliegenden Gewebe so gut einwachsen, dass sie höchsten mechanischen Beanspruchungen standhält und keine Fremdkörperreaktionen auslöst. Die Augenklinik der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule in Aachen (RWTH) http://www.klinikum.rwth-aachen.de/webpages/augenklinik/augenklinik.html hat mit dem interdisziplinären Zentrum für Klinische Forschung (IZKF) BIOMAT http://www.rwth-aachen.de/zentral/dez3_pm2000_pmimplantat.htm jetzt eine neuartige künstliche Hornhaut aus Silikon entwickelt. http://www.rwth-aachen.de/zentral/dez3_pm2000_pmimplantat.htm

Die neuartigen Keratoprothesen werden bei Verätzungen beider Augen, mehrfach abgestoßenen Hornhauttransplantationen oder Erblindung eingesetzt. Die neue Hornhautprothese besteht ausschließlich aus Silikon, sowohl die zentrale Optik als auch die Randbereiche der Prothese, die der Anheftung im umgebenden Augengewebe dienen. Silikon verfügt über eine der menschlichen Hornhaut sehr ähnliche Elastizität und über sehr gute optische Eigenschaften.

Die Tatsache, dass Silikon wasserabweisend ist und das Einwachsen der Prothese erschwert, konnte am Lehrstuhl für Textilchemie und Makromolekulare Chemie der RWTH Aachen durch lokale chemische Modifizierung der Oberfläche des Silikons geändert werden, so dass das Anwachsen von Bindegewebe an den Anheftungsstellen gefördert wird. Die Ergebnisse umfangreicher Zellkulturversuche und Zelltoxizitätstests waren so positiv, dass erste Implantationen am Menschen nun unmittelbar bevorstehen. Informationen: Univ.-Prof. Dr. Hartwig Höcker und PD Dr. Doris Klee E-Mail: contact@dwi.rwth-aachen.de/bwa (RWTH) (Ende)
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