pts20000209039 in Forschung
KPNQwest N.V. steigert Umsatz um mehr als das Doppelte
Von April bis Dezember 1999 erreicht der Umsatz Euro 190,2 Millionen
Wien (pts039/09.02.2000/17:21)
· Gesamtumsatz wächst um 120% auf Euro 190,2 Millionen· Umsatz steigt im Bereich Kommunikationsservices um 100% auf Euro 177,5 Millionen
· Netzwerk- und CyberCenter - Ausbau im Zeit- und Kostenplan
Der führende paneuropäische Datenkommunikationskonzern KPNQwest N.V., Muttergesellschaft der EUnet, konnte seinen Umsatz im vergangenen Jahr massiv steigern. Im Rumpfgeschäftsjahr vom 1. April bis 31. Dezember 1999 wuchsen die Umsatzerlöse insgesamt um 120 Prozent und zwar von 86,5 Millionen Euro im 190,2 Millionen Euro gegenüber dem Vergleichzeitraum 1998.
"Unsere Geschäftsergebnisse für das Jahr 1999 spiegeln den enormen Anstieg unserer Aktivitäten innerhalb eines Zeitraums von lediglich neun Monaten wider", erklärt Jack McMaster, President und Chief Executive Officer von KPNQwest. "Für KPNQwest war 1999 ein entscheidendes Jahr. Wir haben das Unternehmen in diesem Jahr gegründet und Kapital durch die Emission von Anleihen sowie die Ausgabe von Stammaktien aufgebracht. Darüber hinaus haben wir die finanziellen und organisatorischen Vorkehrungen getroffen, damit das Unternehmen auf das massive Wachstum in unserem Sektor vorbereitet ist und ihn abdecken kann."
Kommunikationsdienstleistungen nachgefragt
Der Umsatz aus dem Geschäft mit Kommunikationsdienstleistungen wuchs 1999 auf 177,5 Millionen Euro. Das bedeutet gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres eine Steigerung um 105 Prozent beziehungsweise 91,0 Millionen Euro. Das Unternehmen verzeichnete in allen Produktlinien ein rasantes Wachstum. Value Added Services auf der Basis des Internet Protocol (IP-VAS) und andere neue Datendienste wuchsen um mehr als 90 Prozent, während die Nachfrage nach IP Connectivity und sonstigen Bandbreitendiensten sogar um mehr als 100 Prozent stieg.
Umfangreiche Vertragsabschlüsse
KPNQwest schloss 1999 eine Reihe wichtiger Verträge über die Bereitstellung von IP-, Bandbreiten- und anderen Datendiensten ab. Dazu gehören auch die bereits angekündigten Verträge mit Dante, Baan, Europe Online Networks, die Amsterdamer Börsen und CERN. Am Ende des Jahres 1999 belief sich die Anzahl der Geschäftskunden mit Internetanschlüssen auf über 75.000. Dadurch erhöhte sich der Anteil der Geschäftskunden auf mehr als 75 Prozent, und das Durchschnittseinkommen pro Kunde konnte beträchtlich gesteigert werden.
Dark Fibre treibt Infrastrukturgeschäft voran
Der Umsatz aus dem Geschäft mit Infrastrukturen belief sich 1999 auf 12,7 Millionen Euro und wurde vor allem durch den Verkauf von Dark Fibre (nicht ans Netzwerk angeschlossene Glasfaserkabel) und anderen Infrastrukturkomponenten vorangetrieben. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres wurden keine entsprechende Erlöse erwirtschaftet. Im Jahre 1999 wurden drei Verträge über die Bereitstellung von Infrastrukturen im Wert von circa 50 Millionen Euro abgeschlossen. Etwa 75 Prozent dieses Vertragsvolumens entfallen auf den Zeitraum nach 1999.
Erhöhte Aufwendungen durch Investition in Personal und Marketing
Die Herstellungskosten der verkauften Ware beliefen sich auf 141,8 Millionen Euro, so dass 1999 eine Bruttospanne von 25,5 Prozent erzielt wurde. Dies entspricht in etwa der Bruttospanne von 26,7 Prozent für den Vergleichszeitraum des Vorjahres.
Die Bruttospanne wurde erreicht, obwohl das Unternehmen noch so lange von Mietleitungen abhängt, bis das eigene Netzwerk EuroRings fertig gestellt ist. So erwartet das Unternehmen für das Jahr 2000 und die Folgejahre eine Zunahme der Bruttospanne.
Die Vertriebsgemein-, Allgemein- und Verwaltungskosten beliefen sich 1999 auf 94,7 Millionen Euro oder 49,8 Prozent des Gesamtumsatzes. Der Anstieg dieser Position um 32 Prozent gegenüber dem Vorjahr ist zum überwiegenden Teil auf massive Investitionen in Personal, Vertrieb, Marketing und Administration zurückzuführen. Das Unternehmen geht davon aus, dass die Vertriebsgemein-, Allgemein- und Verwaltungskosten im Jahre 2000 - bezogen auf den Umsatz - auf der gleichen Höhe verharren werden, da weiterhin Investitionen zur Steigerung der Umsatzerlöse getätigt werden. In den Folgejahren dürften diese Aufwendungen prozentual sinken.
Ertrag
Für das Jahr 1999 meldet das Unternehmen einen Bruttoverlust von 46,3 Millionen Euro. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres musste ein Verlust in Höhe von 4,2 Millionen Euro ausgewiesen werden. Die Verluste resultieren aus erhöhten Investitionen in Personal, Vertrieb und Marketing. Der Nettoverlust belief sich 1999 auf 59,9 Millionen Euro, während es im Vergleichszeitraum des Vorjahres zu einem Nettoverlust von 48,0 Millionen Euro kam. Der Verlust pro Aktie betrug 0,15 Euro im Jahre 1999 (im Vorjahr: 0,12 Euro).
Das Geschäftsjahr 1999 im Überblick
Januar: Fertigstellung des ersten von insgesamt sieben EuroRings
April: Joint Venture, Gründung von KPNQwest N.V., Herbert G. Herdlicka wird Regional Manager und Senior Vice President
Juli: Fertigstellung des zweiten EuroRings
November: Börseneinführung KPNQwest in New York und Amsterdam, Erlös: mehr als eine Milliarde Euro
Dezember: Ankündigung der europaweiten Implementierung der DSL-Technologie (Digital Subscriber Line)
Übernahme von EUnet Portugal
Über KPNQwest
KPNQwest (NASDAQ & ASE: KQIP) ist mit der größten eigenen Datenübertragungs-Infrastruktur der führende gesamteuropäische Anbieter von IP-basierenden Internet-Diensten für professionelle Anwender. Das Unternehmen (900 Angestellte) führt die hochmodernen Glasfasernetzwerke der beiden Partner (KPN und Qwest Communications), die Internet Services und den Kundenstock der EUnet International zusammen. KPNQwest plant, baut und betreibt ein hochleistungsfähiges europäisches Glasfaser- und IP-basierendes Netzwerk - die EuroRings, das bereits über 3.500 km verfügt und bei seiner Fertigstellung im Jahr 2001 19.000 km lang sein wird. Die EuroRings werden 46 Städte in ganz Europa verbinden und es dem Unternehmen gestatten, eine vollständige Pallette an Breitband und IP-basierenden Kommunikations-Services sowie andere Telekommunikations-Services hoher Qualität anzubieten. Die EuroRings sind nahtlos mit Qwest's Glasfaser-Netzwerk von 33.900 km verbunden, das mehr als 150 US-Städte verbindet KPNQwest ist einer der größten kommerziellen ISPs in Europa mit Niederlassungen in 14 Ländern. Das Unternehmen hostet ein Fünftel der größten europäischen Websites, verfügt über 12 Cyberzentren und plant innerhalb seines hochleistungsfähigen Glasfaser-Netzwerkes weitere 6 Mega-Cyberzentren, von denen zwei Erweiterungen bestehender Cyberzentren darstellen, um Webhosting, Application Sharing und Telehousing Dienste anzubieten. Weitere Informationen unter: www.kpnqwest.com (Ende)
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