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Campus 02 Fachhochschule der Wirtschaft GmbH

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Mediabox

pts20260409007 in Forschung

Kostengünstige Datenerfassung zur Steigerung der Energieeffizienz


Graz (pts007/09.04.2026/09:05)

FH CAMPUS 02 unterstützt die Forderung der FHK nach zukunftssicherer Finanzierung und eigenständiger Forschungsförderung.

Innovationskraft durch angewandte Forschung

Das Projekt DANUBE DNA zeigt beispielhaft, wie wichtig die Förderung von Angewandten Wissenschaften ist, um Innovationen direkt in Betriebe, Einrichtungen und Institutionen zu bringen. Unsere Fachhochschulen sind heute ein unverzichtbarer Bestandteil des österreichischen Bildungs- und Forschungssystems.

Mit ihrer praxisnahen, lösungsorientierten Forschung leisten sie einen unmittelbaren Beitrag zur Bewältigung zentraler Zukunftsfragen – hier am Beispiel der aktuell bedeutsamen Energieeffizienz. Gleichzeitig erzielen Fachhochschulen bzw. Hochschulen für Angewandte Wissenschaften überdurchschnittliche Leistungen mit vergleichsweise geringen öffentlichen Mitteln und schaffen nachweislich hohe volkswirtschaftliche Wertschöpfung.

Als Orte akademischer Exzellenz, regionaler Entwicklung und gesellschaftlicher Innovation zeigen sie seit 30 Jahren, wie angewandtes Wissen schnell und direkt Wirkung entfaltet.

"Eine zukunftssichere Finanzierung und die Weiterentwicklung des Systems – einschließlich eigenständiger Doktoratsprogramme für unsere Nachwuchswissenschaftler*innen – sind daher entscheidend, um Österreichs Innovationskraft, soziale Durchlässigkeit und Versorgungssicherheit langfristig zu stärken", sagt Ulrike Prommer, Vorsitzende der Hochschulleitung am IMC Krems und FHK-Präsidentin.

Pilotversuche zur Optimierung und Erweiterung eines Energiemesssystems

An der FH CAMPUS 02 laufen zwei Pilotversuche zur Optimierung und Erweiterung eines flexiblen drahtlosen Energiemesssystems.

Seit mehr als zehn Jahren wird die Digitalisierung als Erfordernis für KMU proklamiert. Auf fundierter Datenbasis sollen Optimierungspotenziale erhoben und genutzt werden. Doch nur wenige erschwingliche Instrumente wurden den KMU bereitgestellt, um im Unternehmen flexibel und effizient entsprechende Daten erheben zu können. Das kann sich durch ein neuartiges Messsystem rasch ändern.

Flexibles und erweiterbares kabelloses Energiemesssystem

An der FH CAMPUS 02 startete mit April 2025 der Hauptteil eines transnationalen Kooperationsprojektes "DANUBE DNA" aus der INTERREG DANUBE-Förderschiene. In diesem Teil ist die Entwicklung und Bereitstellung einer für KMU relevanten Lösung von sechs Partnern gefordert worden.

"Wir haben uns entschieden, die Entwicklung eines kabellosen flexiblen Energiemesssystems zu unterstützen, da Energieeffizienz branchenunabhängig und in allen Ländern entlang des Donauraumes an Relevanz gewinnt", erklärt Projektleiter Gernot Hofer vom Department Automatisierungstechnik der FH CAMPUS 02.

Zum Projekt

Das gegenständliche System arbeitet mit flexibel positionierbaren Sensoren, welche auch im industriellen Umfeld zuverlässig die Messdaten an ein zentrales Gateway weiterleiten. Diese Datenübertragung erfolgt diskret mit intelligenter Vorverarbeitung, um die Datenmenge entsprechend zu reduzieren. In diesem ersten Stadium des Systems werden Energiedaten erhoben, da hier ein Anwendungsbereich über alle Branchen und Länder hinweg besteht. Weitere physikalische Parameter können über ein Impulsmodul in das System eingebunden werden.

Die FH CAMPUS 02 mit dem Department Automatisierungstechnik arbeitet nun genau an dieser Schnittstelle, um weitere physikalische Parameter in das Messsystem einbinden zu können. Die Herausforderung liegt hier in der durch LORAWAN beschränkten Datentransferrate und erfordert somit – neben der technischen Einbindung – bei verschiedenen Anwendungen eine intelligente Daten-Vorverarbeitung.

Der große Vorteil für KMU in der Anwendung liegt im geringen Investitionsaufwand und der flexiblen Verwendung und Erweiterung von Sensoren. Durch die einfache Installation können Energieverbräuche einzelner Anlagen schnell erfasst und über längere Zeiträume gemonitort werden und so ganz gezielt Optimierungsschritte gesetzt werden. Über die Erweiterung der Sensoren zu anderen physikalischen Parametern gelingt es zukünftig auch zum Beispiel das Druckluftsystem zu überwachen und zu optimieren.

Die Sensoren können nach erfolgter Messung einer Produktionsmaschine sehr einfach an einer anderen Maschine Daten erheben. Der Wechsel der Messsensoren von einem zum anderen Aufnahmepunkt kann kostensparend vom eigenen Betriebselektriker problemlos durchgeführt werden. Auch die nachträgliche Anbringung zusätzlicher Sensoren und somit laufende Erweiterung des Energiemonitoring-Systems ist problemlos möglich. Dadurch wir eine gezielte Reduktion des Energieverbrauches mit vertretbarem Aufwand ermöglicht.

Das Projekt wird von der Europäischen Union im Rahmen des INTERREG Förderprogrammes "INTERREG DANUBE" zu 80 Prozent finanziert.

Rückfragehinweis:
FH CAMPUS 02
DI Wilfried Wolf, MBA
Telefon: +43 316 6002 154
E-Mail: wilfried.wolf@campus02.at
Website: https://www.campus02.at/fue

(Ende)
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