leben

AUSSENDER



pressetext.redaktion

Ansprechpartner: Florian Fügemann
Tel.: +43 1 81140-313
E-Mail: fuegemann@pressetext.com

FRüHERE MELDUNGEN

09.04.2026 - 13:55 | pressetext.redaktion
09.04.2026 - 12:37 | pressetext.redaktion
08.04.2026 - 13:52 | pressetext.redaktion
08.04.2026 - 12:35 | pressetext.redaktion
08.04.2026 - 06:00 | pressetext.redaktion

LEBEN

09.04.2026 - 14:00 | Pädagogische Hochschule Niederösterreich
09.04.2026 - 14:00 | Leipzig Tourismus und Marketing GmbH
09.04.2026 - 13:30 | Scientology Kirche Celebrity Centre Wien
09.04.2026 - 13:25 | Musterhauspark GmbH
09.04.2026 - 10:30 | pressetext.redaktion
pte20150129018 in Leben

Kontraktionsfähiges Gel speichert Lichtenergie

Koordiniertes Zusammenziehen von Polymerketten umgesetzt


Straßburg (pte018/29.01.2015/13:30)

Wissenschaftler des Institut Charles Sadron des CNRS http://ics.u-strasbg.fr haben ein neuartiges Polymergel entwickelt, das dank künstlicher Molekularmotoren kontrahiert. Werden diese nanometergroßen Motoren durch Licht aktiviert, rollen sich die Polymerketten dieses Gels ein und ziehen sich so über mehrere Zentimeter zusammen.

Die Neuentwicklung der französischen Forscher ist insofern relevant, als dass sich ein Muskel dank des koordinierten Zusammenspiels zahlreicher Proteinmotoren kontrahiert. Chemiker versuchen bereits seit langem, diese Bewegung mit künstlichen Motoren herbeizuführen. Die aktuellen Ergebnisse der französischen Experten unter der Leitung von Nicolas Giuseppone wurden in der renommierten Fachzeitschrift "Nature Nanotechnology" veröffentlicht.

Koordiniert und kontinuierlich

Um das Zusammenziehen der Polymerketten zu erreichen, haben die Forscher die Vernetzungspunkte des Gels - über die die Polymerketten untereinander verbunden sind - durch rotierende Molekularmotoren ersetzt. Diese laufen auf makroskopischer Ebene zeitlich koordiniert und kontinuierlich.

Die Lichtenergie, die für den Antrieb dieser Motoren notwendig ist, wird durch das Einrollen der Polymerketten zum Teil in mechanische Energie umgewandelt und im Gel gespeichert. Sammelt sich zu viel Energie im Gel an, kann dieses aufplatzen. Das Team des Institut Charles Sadron will diese Form der Lichtenergiespeicherung künftig kontrolliert nutzen. (Ende)
Aussender: pressetext.redaktion
Ansprechpartner: Florian Fügemann
Tel.: +43 1 81140-313
E-Mail: fuegemann@pressetext.com
Website: www.pressetext.com
|
Top