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pts20000411030 in Forschung

Kompetenzzentrum für Mechatronik und Automation eröffnet

Vernetzung von universitärer, außeruniversitärer und industrieller Forschung


Linz (pts030/11.04.2000/12:48)

Heute, Dienstag, ist in Linz das erste österreichische "Industrielle Kompetenzzentrum für Mechatronik und Automation" (IKMA) eröffnet worden. Das Ziel dieser Förderungsaktion ist die Vernetzung universitärer, außeruniversitärer und industrieller Forschungseinrichtungen, um industrielle Industriecluster zu bilden bzw. auszubauen. Die Leitgesellschaft des IKMA ist die Voest-Alpine Mechatronics GmbH (VATRON) http://www.vatron.com , die aus der Zusammenführung der Mechatronik-Abteilungen der beiden Hauptgesellschafter VA-Stahl und VA-Industrieanlagenbau entstanden ist. Weitere Partnergesellschaften des IKMA sind die Johannes Kepler Universität in Linz, die Christian-Doppler-Forschungsgesellschaft, die Fachhochschul-Transfergesellschaft OÖ und andere assoziierte Unternehmen wie z.B. Böhler-Uddeholm.

Wesentliches Element des IKMA ist die Bündelung der Forschungskompetenz in den Forschungseinrichtungen der Wirtschaft mit jenen der universitären und außeruniversitären. Neben den beteiligten Großuntenehmen wie VA-Tech oder Böhler-Uddeholm soll das IKMA vor allem KMUs zu gute kommen, die selbst kaum über geeignete Forschungskapazitäten verfügen. Zu diesem Zweck hat sich auch die oberösterreichische Technologie- und Marketing-Gesellschaft (TMG) http://www.tmg.at an der VATRON beteiligt, um die Bedürfnisse der KMUs zu vertreten. Weitere Mitglieder der VATRON sind die AMAG und die VA-Schienen.

Das IKMA wurde bewusst im Raum Linz angesiedelt, da die Mechatronik Aktivitäten dort besonders ausgeprägt sind und bereits gute Rahmenbedingungen vorhanden waren. So gibt es an der Johannes Kepler Universität seit kurzem den Studienzweig Mechatronik, Fachhochschul-Studiengänge zu den Themen Automatisierte Anlagen- und Prozesstechnik in Wels, Software Engineering in Hagenberg, Produktions- und Managementtechnik in Steyr, sowie ein Studiengang Mechatronik/Wirtschaft zur Weiterbildung von berufstätigen HTL-Ingenieuren.

Assoziierte Unternehmen wie Böhler-Uddeholm, MIBA Sintermetall, VA-Tech Transport-und Montagesysteme oder Ebner Industrieofenbau treten der IKMA bei und erhalten somit für mindestens vier Jahre Zugang zu den Forschungsergebnissen. Das IKMA wird vom Wirtschaftsministerium (zwei Drittel) und vom Land Oberösterreich (ein Drittel) finanziert. Für den Zeitraum April 1999 bis März 2003 wurden Förderungen im Ausmaß von 64,1 Mio. Schilling genehmigt. Für den Vorstandsvorsitzenden der VA-Stahl, Wolfgang Eder, ist das Engagement seines Unternehmens an der IKMA deshalb so wichtig, weil die Mechatronik mittlerweile zu einer wettbewerbsrelevanten Kernkompetenz bei der Metallerzeugung geworden sei. (os) (Ende)
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