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pte20000505001 in Leben

Kommunikation als Thema der Steirischen Landesausstellung

Technische, kulturelle und biologische Aspekte der Informationsgesellschaft


Graz (pte001/05.05.2000/08:45)

Heute, Freitag, wird in Graz an drei Locations die diesjährige Landesausstellung zum Thema "Kunst-Wissenschaft-Kommunikation" http://www.gr2000az.at für das Publikum eröffnet. Auf drei unterschiedlichen Locations, dem Schloss Eggenberg, dem Dom im Schlossberg und dem Grazer Stadtmuseum werden zentrale Fragen von Kommunikation, als Interaktion zwischen außenstehenden Menschen und der Technik und der Kommunikation nach innen nachgespürt.

"Graz stellt seit mehreren Jahrhunderten eine Schlüsselposition in der europäischen Kommunikation zwischen ethnischen, sprachlichen und religiösen Gruppen dar. Die Stadt ist ein Ort der Forschung und Kommunikation. In Graz gab es die erste drahtlose Übertragung der Welt, hier wurden die Botenstoffe des Körpers, die Transmitter, entdeckt, wofür der Grazer Otto Loewi 1936 den Nobelpreis erhielt", sagt Richard Kriesche, der das Gesamtkonzept der Ausstellung erstellte. Die Stadt stelle ein ideales Umfeld für diese Ausstellung dar, das Schloss Eggenberg, ein Kommunikationszentrum des frühen 17. Jahrhunderts und der spektakuläre neue Dom im Berg bilde mit den prächtigen Ausstellungsräumen des Stadtmuseums ein Gesamtbild aus Kunst und Wissenschaft im Feld der Kommunikation, so Kriesche.

Das Schloss Eggenberg steht für das Schlagwort "Chip" und beschäftigt sich mit dem Phänomen der heutigen Kommunikationsgesellschaft in ihren zentralen Erscheinungsformen. Dort werden Besucher mit dem Global Village konfrontiert. Der Dom im Schlossberg definiert den Weg der natürlichen "Kommunikation", die beim biologischen Zusammenspiel der Zellen untereinander beginnt. Dargestellt wird auch das Zusammenspiel von Natur und Technik und die reine Kommunikation der Technik mit sich selbst. Im Stadtmuseum stehen die Kommunikationssysteme des menschlichen Körpers im Blickpunkt. Unter dem Titel "leben-sterben-denken" werden verschiedene Arten der Weitergabe von Information deutlich gemacht.

Zu Höhepunkten der Ausstellung zählt unter anderem die Darstellung der weltweiten Vernetzung des Internet auf einer dreidimensionalen Landkarte, eine virtuelle Autofahrt in einem Simulator, die Entdeckung des unbewussten Gedächtnis auf der Netzhaut, ein gedankengesteuertes Computersystem, ein Sensor der die biometrische Fähigkeit besitzt, die Oberfläche des Fingerabdrucks zu erfassen und zu identifizieren. Im Stadtmuseum wird ein Simulator zeigen, wie die Verstopfung eines Herzkranzgefäßes zu einer Mangeldurchblutung des Gehirns führt und die Kommunikationssysteme des Körpers schrittweise zusammenbrechen lässt, bis der Tod eintritt.

Die Steirische Landesausstellung ist vom 5. Mai bis 26. Oktober täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet, die Ausstellungen im Stadtmuseum und im Dom im Berg jeden Donnerstag bis 20 Uhr. (ww) (Ende)
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