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pte20000707024 in Leben

Kohlendioxid als umweltfreundliches Kühlmittel

Militär testet tragbare Kohlendioxid-Klimaanlage


West Lafayette /USA (pte024/07.07.2000/14:00)

Kohlendioxid http://www.umweltbundesamt.de/uba-info-daten/daten/kohlendioxid.htm in Klimaanlagen könnte in Zukunft synthetische Kühlmittel ersetzen und so den Treibhauseffekt verringern. Forscher der Purdue University http://www.purdue.edu/ machen das, was sich wie ein Paradoxon anhört, möglich. Denn die derzeit verwendeten Fluorkohlenwasserstoffe erwärmen die Atmosphäre der Erde 1.400 Mal so stark, wie Kohlendioxid. Mit neuen Konzepten und theoretischen Berechnungen soll der Einsatz des Gases verbessert werden. http://news.uns.purdue.edu/html4ever/0007.Groll.CO2.html

Kohlendioxid http://isis.dlr.de/services/glossary/co2.htm ist für Klimaanlagen besser als sein Ruf. Das Verbrennungsprodukt gilt zwar als Hauptursache für den menschgemachten Treibhauseffekt, ist aber in Kühlsystemen besser als konventionelle Kühlmittel. Die Renaissance des Gases setzt vor allem auf theoretische Überlegungen, die das Kühlen mit Kohlendioxid effizienter machen sollen.

Dazu haben die Forscher in Purdue neue Konzepte: Ein eigens entwickeltes Computermodell soll die Effektivität von Kühlsystemen prüfen. Erste Umsetzung: Eine tragbare Kohlendioxid-Klimaanlage, die nach Angaben der Universität eine große Anzahl an Geräten ersetzen könnte, die die Umwelt belasten. Von der Anlage, die zum Beispiel das Militär einsetzt, wird gerade der Prototyp getestet.

Des weiteren soll eine mathematische Korrelation die Größenordnungen von Kühlanlagen abschätzen helfen. Sie besagt einen Zusammenhang zwischen dem zu kühlenden Raum und der dabei entstehenden Wärme, die wieder freigesetzt werden muss. Als letzte theoretische Neuerung haben die Ingenieure die Effekte von Schmierölen auf den Druck in Kohlendioxid-Kühlgeräten überprüft. Wie gut eine Klimaanlage arbeitet, hängt zu großen Teilen davon ab, wie gut die Schmieröle unter Druck funktionieren. In Kohlendioxidanlagen sind sehr hohe Drucke nötig - ein Grund für den Einsatz anderer Substanzen in den 30er Jahren. Mit neuer Technik können dünne Aluminiumwände riesige Stahlrohre ersetzen und so die Kühlanlagen handhabbarer machen.

"Kohlendioxid war früher ein gängiges Kühlmittel, zum Beispiel in Theatern oder Restaurants. Und es hat hervorragend funktioniert", sagt Eckhard Groll von der Purdue Universität. Der entscheidende Nachteil: Die Geräte arbeiteten mit großen Drucken und darum waren riesige Stahlröhren darin nötig. In den 30er Jahren verdrängten die synthetischen Kühlmittel das Gas, weil sie bei niedrigeren Drucken arbeiteten und so nicht so hohe Anforderungen an die Geräte stellten.

Später stellte sich heraus, dass die Fluorchlorkohlenwasserstoffe das Ozonloch mitverursacht haben. Sie wurden durch Fluorkohlenwasserstoffe ersetzt, was die Ozonschicht zwar nicht beeinträchtigt, aber zum Treibhauseffekt beiträgt. Kohlendioxid wäre dazu eine bessere Alternative. (wsa/Purdue University) (Ende)
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