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pte20000905035 in Leben

Knie-Knorpel bleibt im Labor frisch

Knorpel und Gewebe können für Transplantationen konserviert werden


Zerfin/London (pte035/05.09.2000/15:00)

Sportlern, deren Karriere durch Knieverletzungen gefährdet wird, kann mit einer neuentwickelten Technik geholfen werden. Dror Robinson vom Assaf-Harofeh Medical Center in Zerfin und Kollegen der Universität Tel Aviv http://www.tau.ac.il/ ist es gelungen, Knorpelgewebe aus dem Knie labortechnisch am Leben zu erhalten, indem sie die Belastung beim Laufen simulieren, berichtet das britische Fachmagazin NewScientist in seiner jüngsten Ausgabe. Damit verbessern sich die Erfolgschancen von Knorpeltransplantationen, die bisher oft an der Schwierigkeit scheiterten, das Knorpelgewebe zu konservieren. http://www.newscientist.com/news/news.jsp?id=ns225448

Bei Schäden am Knie kann das Gewebe komplett entfernt oder durch ein Kunststoff-Implantat ersetzt werden. In beiden Fällen sollte der Patient jedoch regelmäßigen Sport aufgeben, um die Belastung niedrig zu halten. Der Knorpel samt anhaftendem Knochengewebe kommt bei der neuen Technik in eine Kammer voll nährstoffreicher Flüssigkeit. Diese Flüssigkeit erfährt in regelmäßigen Abständen einen Druck, der die wechselnden Belastungen simuliert, dem das Gewebe auch im Knie ausgesetzt ist. Sowohl Knorpel- als auch Knochengewebe gediehen in dem Druckkammer-System. (Ende)
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