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pte20000204013 in Forschung

Klonen nicht grenzenlos möglich

Genetische Blockade verhindert Klonen bei Mäusestämmen


Cambridge (pte013/04.02.2000/11:00)

Amerikanische Wissenschaftler haben erfahren müssen, dass das Klonen nicht in allen Fällen funktioniert. Bei dem Versuch zwei Mäusestämme zu klonen, gelang es nicht, lebende Embrios der Elterngeneration zu schaffen. Am Whitehead Institute for Biomedical Research werden derzeit zwei Erklärungsmodelle für dieses Versagen näher untersucht. http://www.wi.mit.edu/home.html

Das erste Modell geht von einer mangelnden Eignung des genetischen Materials aus, die durch den Ersatz durch robustere Gene wettgemacht werden könnte. Das zweite Modell macht die Inzucht des einen Mäusestammes für die Schwierigkeiten verantwortlich, da beim Klonen die mütterlichen und väterlichen Chromosomen nahezu ident waren. Das mögliche Vorhandensein einer genetischen Blockade gegen das Klonen würde laut dem Wissenschaftler William Rideout weitreichende Folgen nach sich ziehen.

Aus den Stammzellen, die durch die Paarung der Mäusestämme 129SvJae und C57BL/6 entstanden, schufen die Wissenschaftler sieben lebende Tiere aus 227 Embrionen. Es gelang ihnen jedoch nicht, lebende Tiere aus den 418 Embrionen zu erhalten, die aus Stammzellen der Elternstämme 129SvJae entstehen sollten. Die genetischen Faktoren, die das Klonen bei 129SvJae einschränken, könnten die Möglichkeiten bei zahlreichen anderen Tieren ebenfalls einschränken. Wenn diese Faktoren identifiziert werden können, will man Möglichkeiten finden, diese Probleme mit den Spenderzellen zu umgehen. Ian Wilmut vom Roslin Institute ist der Meinung, dass nicht alle Tiere mit einer Methode klonbar sein werden. Eines Tages werde es aber sicher Methoden geben, die ein grenzenloses Klonen möglich machen. (newscientist) (Ende)
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