pte20091015030 in Leben
Klimakatastrophe zur Kreidezeit bisher unterschätzt
Gesteinsproben zeigen extrem lange Dauer des CO2-Abbaus
Wien (pte030/15.10.2009/12:15)
Die extremen Klimaänderungen, die während der Kreidezeit vor sich gingen, haben die Erde stärker belastet als man bisher angenommen hat. Zu diesem Schluss kommen Michael Wagreich und Stephanie Neuhuber Department für Geodynamik und Sedimentologie der Universität Wien http://geologie.univie.ac.at im Rahmen eines internationalen UNESCO-Projekts. Die Untersuchungen zeigen, dass das Kohlendioxid (CO2) in der Atmosphäre, das in dieser Epoche heutige Konzentrationen bis auf das Sechsfache überstiegen haben dürfte, nur sehr langsam abgebaut wurde. Die Wissenschaftler sehen darin den Hinweis, dass die Ausmaße des derzeitigen globalen Klimawandels bisher unterschätzt wurden und höher angesetzt werden müssten.
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