pte20090428027 in Leben
Klima-Maßnahmen verfehlen Entwicklungsländer
Politologin: Klimaprotokoll braucht Augenmerk auf Gerechtigkeit
Oxford (pte027/28.04.2009/12:10)
Große Schwellenländer profitieren vom Kyoto-Klimaprotokoll zur Reduktion des Treibhausgase, während die ärmsten Länder das Nachsehen haben. Zu diesem Schluss kommen die Politologen Chuks Okereke und Heike Schröder von der Universität Oxford http://www.ox.ac.uk in der Fachzeitschrift Climate and Development. Sie analysieren den Zusammenhang zwischen Maßnahmen zur Reduktion des CO2-Ausstoßes, der wirtschaftlichen Entwicklung und der Gerechtigkeit für die Entwicklungsländer. Dabei bezeichnen sie den "Clean Development Mechanism" als ineffektiv. Diese Initiative des Klimaprotokolls ermöglicht es bisher den Industrienationen, zur Erreichung ihrer CO2-Vorgaben in Projekte zur Emissionsreduktion in Entwicklungsstaaten zu investieren. Der Aspekt einer "klimagerechten Entwicklung" solle in das Kyoto-Nachfolgeprotokoll aufgenommen werden, so die Forderung der Wissenschaftler. Denn würden arme Ländern mehr Unterstützung für ihre Anpassung an den Klimawandel sowie für die kohlenstoffarme Entwicklung erhalten, gäbe das auch Investoren mehr Sicherheit.
Profitieren Sie von
unabhängigem Journalismus!
Lesen Sie mit pressetext Abo+ weiter und unterstützen Sie
Qualitätsberichterstattung für nur 1 EUR pro Woche!
Das Angebot beläuft sich auf 1 EUR pro Woche bzw. 49 EUR im Jahr
– und das, solange Sie wollen. Sie bleiben flexibel, denn Ihr pressetext Abo+
passt sich an Ihre Lesegewohnheiten an und ist jederzeit kündbar
