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pte20000529013 in Forschung

Kleinste Taschenlampe der Welt entwickelt

Ein einziges Molekül bildet Glühbirne


Konstanz (pte013/29.05.2000/11:15)

Physiker der Universität Konstanz http://www.uni-konstanz.de/ haben jetzt die vermutlich kleinste Taschenlampe der Welt gebaut: Die Glühbirne der Vorrichtung besteht aus einem einzelnen Molekül, das sie an der Spitze einer Glasfaser befestigt und durch Laserbestrahlung zum Leuchten gebracht haben. Die winzige Lichtquelle ist in ein Mikroskop eingebaut, mit dem Dank der neuen Methode zukünftig Auflösungen bis hinunter auf die molekulare Ebene erzielt werden können.

Die neue Technik wurde in der Arbeitsgruppe von Professor Jürgen Mlynek entwickelt, die dem seit 1996 von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) http://www.dfg.de/ geförderten Sonderforschungsbereich "Nanostrukturen an Grenzflächen und Oberflächen" angehört. Auf der Grundlage der neuen Methode könnte man zukünftig kleinste Stoffmengen optisch analysieren - was zum Beispiel bei der Untersuchung der Funktion von Biomolekülen wie Proteinen oder Enzymen hilfreich sein könnte.

Mit der so genannten optischen Nahfeld-Mikroskopie beleuchten Physiker das zu untersuchende Objekt mit einer Lichtquelle, die kleiner als die Wellenlänge des Lichtes ist. Diese beleuchtet dann einen Teil des Objekts, der etwa genau so groß ist wie die Lichtquelle selbst. Schritt für Schritt kann man so ein Bild des gesamten Objekts aus vielen Einzelmessungen zusammensetzen.

Projektleiter Dr. Vahid Sandoghar und seine Konstanzer Kollegen haben diesen Trick nun auf die Spitze getrieben, indem sie ein einzelnes Molekül an der Spitze einer Glasfaser befestigt, zum Leuchten gebracht und damit ein sehr kleines Aluminium-Gitter untersucht haben. Das Molekül, ein so genanntes Terrylen, ist fluoreszent, das heißt es wird von Laserlicht, das durch die Glasfaser geschickt wird, zum Leuchten angeregt. Informationen erteilt Dr. Vahid Sandoghdar, Universität Konstanz, E-Mail: Vahid.Sandoghdar@uni-konstanz.de (idw) (Ende)
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