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pte20000619017 in Forschung

Kleinste Magnete sichtbar machen

Mikroskopieverfahren ermöglicht Abbildung


Hamburg/Jüllich (pte017/19.06.2000/11:15)

Einzelne Atome hatten Physiker durch ihre Mikroskope schon gesehen, einzelne Elektronenladungen auch, aber den ersten Blick auf die magnetischen Eigenschaften haben die Forscher der Universität Hamburg http://www.uni-hamburg.de/ und des Forschungszentrum Jülich http://www.kfa-juelich.de/ geworfen. Wie Roland Wiesendanger und Stefan Blügel in Science berichteten, konnten sie mit einem neuen magnetisch sensitiven und bis auf Atomebene auflösenden Mikroskopieverfahren eine einzelne Atomlage abbilden. Wenn es gelingt, die magnetischen Strukturen dieser Größenordnung nicht nur zu sehen, sondern auch zu verändern, wäre das ein Schritt in Richtung völlig neuer Speichermedien, die millionenfach mehr speichern könnten als heute Standard ist, meinen die Forscher.

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