pte20090129031 in Forschung
Kirgisistan unter russischem Cyber-Beschuss
Zentralasiatisches Land durch Attacken praktisch offline
Atlanta/Abingdon (pte031/29.01.2009/13:53)
Die zentralasiatische Republik Kirgisistan ist weitgehend vom Internet abgeschnitten. Der Grund dafür sind massive, anhaltende DDoS-Attacken (Distributed Denial-of-Service) auf zwei große kirgisische ISPs aus dem russischen IP-Adressraum, die seit dem 18. Januar erfolgen. Das berichtet Don Jackson, Director of Threat Intelligence beim amerikanischen Sicherheitsanbieter SecureWorks http://www.secureworks.com . Diese Art des Angriffs kam auch während des Konflikts mit Georgien im August 2008 zum Einsatz (pressetext berichtete: http://pte.at/pte.mc?pte=080812026). Auch diesmal wird ein politischer Hintergrund vermutet, so Jackson - entweder als Attacke auf eine erstarkende kirgisische Opposition oder um Druck auf den amtierenden Präsidenten Kurmanbek Bakiyev auszuüben.
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