pte20111206031 in Leben
Kindesmissbrauch wirkt wie Kriegseinsatz
Verstärkte Wahrnehmung von Emotionen bringt Nachteile
London/Wien (pte031/06.12.2011/13:55)
Misshandlungen und Gewalt in der Familie programmieren das Gehirn eines Kindes dafür, mögliche Gefahrenquellen besser wahrzunehmen. Das berichten Forscher vom University College London http://ucl.ac.uk in der Zeitschrift "Current Biology". In der laut den Wissenschaftlern ersten Untersuchung der beteiligten Gehirnregionen durch funktionelle Bildgebung zeigte sich, dass die Verdrahtung der Neuronen nach Gewalterfahrung ähnlich verändert ist wie bei Soldaten, die in eine Kampfhandlung geraten sind.
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